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Schlaglöcher haben ausgedient

Straßenbau in Hammer Schlaglöcher haben ausgedient

Wer in Hammer in dem Stück der Eberswalder Straße wohnt, die als Sackgasse ausgewiesen ist, der braucht gute Stoßdämpfer oder muss gut zu Fuß sein. Besonders der letzte Abschnitt sieht schlimm aus. Von Ende März bis August sollen die Baufirmen die Sackgasse in eine ordentliche Straße verwandeln. Bezahlen müssen das zum großen Teil die Anlieger.

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Der letzte „Zipfel“ der Eberswalder Straße, die Sackgasse am Ortsausgang Richtung Groß Schönebeck, wird nun auch ausgebaut

Quelle: Andrea Kathert

Hammer. An der großen Ortsdurchfahrt von Hammer, der Eberswalder Straße, können sich die Anwohner und Autofahrer schon seit längere Zeit erfreuen. Eine schöne Asphaltstraße mit gepflasterten Randstreifen und Parktaschen zieht sich einmal durch das Dorf. Was noch fehlt von der Eberswalder Straße ist die Sackgasse, die kurz vorm Ortsausgang in Richtung Groß Schönebeck (Landkreis Barnim) rechts abzweigt und den gleichen Straßennamen trägt. Die Einmündung von der Durchgangsstraße her ist noch mit Asphalt ordentlich angebunden. Dann folgt ein Stück mit altem Pflaster, was schon recht bucklig ist. Doch danach erwarten die Autofahrer tiefe Bodenwellen, Schlaglöcher und nur noch wenige Reste einer längst ausgedienten Asphaltdecke. Langsam fahren ist angesagt.

Aber nicht mehr lange. Denn die kleine Anliegerstraße wird ausgebaut. Weil es sich um eine rein städtische Baumaßnahme handelt, ist sich Liebenwaldes Bauamtsleiter Hartmut Bein auch sicher, dass die geplante Terminkette eingehalten wird. „Zur nächsten Stadtverordnetenversammlung soll die Auftragsvergabe beschlossen werden“, sagt Bein. Das ist am 25. Februar.

Der Baubeginn ist für den 29. März geplant. Und Ende August soll die Straße fertig sein.

285 Meter werden ausgebaut. Eine fünf Meter breite Asphaltfahrbahn auf einer Recyclingschicht wird entstehen. Auf Borde und Gehwege wird verzichtet, denn die Straßenentwässerung erfolgt über offene Mulden in den Randbereichen. Alle Medien liegen bereits in der Straße. Die Straßenlaternen stehen auch schon und müssen nicht erneuert werden. Die Stadt Liebenwalde musste ein wenig Land dazu kaufen. „Wir brauchen am Ende der Sackgasse eine Wendeschleife für die AWU“, erklärt der Bauamtsleiter.

Die Eberswalder Straße ist eine reine Anliegerstraße. Die Ausbaukosten werden entsprechend der gültigen Satzung auf die Grundstückseigentümer umgelegt. Für ihre neuen Grundstückseinfahrten zahlen die Anlieger die Hälfte der Baukosten.

Die reinen Baukosten für den Straßenbau waren mit 209 000 Euro veranschlagt. Vielleicht wird es nach der Submission, die jetzt stattfindet, noch etwas billiger, glaubt Hartmut Bein.

Von Andrea Kathert

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