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Oberhavel Schlossherr hat die Prüfung bestanden
Lokales Oberhavel Schlossherr hat die Prüfung bestanden
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02:16 16.01.2016
Peter Krause (l.) vom Tourismusverband Ruppiner Seeland und Schlossherr Rafael von Thüngen. Quelle: Robert Tiesler
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Groß-Ziethen

Das Schloss Ziethen im Kremmener Ortsteil Groß-Ziethen hat das Siegel „Brandenburger Gastlichkeit“ verteidigt. Es wird vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und von der Industrie- und Handelskammer (IHK) vergeben. Die Übergabe des neuen Siegels fand am Mittwochmittag statt.

„Dabei geht es nicht nur um gutes Essen und gepflegte Getränke“, sagt Peter Krause, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland. Es gehe auch um das Haus an sich, ob man Willkommen ist, wie man empfangen wird, welchen Service es drumherum gibt.

Irgendwann im Sommer tauchte ein älteres Paar im Schloss Ziethen auf. Rafael von Thüngen, der Chef des Hauses, erinnert sich noch. „Sie haben nach unserem Wein-Angebot gefragt.“ Auch verschiedene Vor- und Hauptspeisen hat das Paar bestellt. Der Mann und die Frau waren undercover in Groß-Ziethen, gaben sich erst ganz am Ende als Tester zu erkennen. „Aber zu dem Zeitpunkt sagen sie ja noch nichts, auf die Auswertung muss man warten“, so Rafael von Thüngen. Das sei, wie auf Prüfungsergebnisse zu warten.

Die Hotels und Restaurants bewerben sich selbst um den Titel, sie sind nicht verpflichtet, sich diesem Test zu unterziehen. Das Siegel der „Brandenburger Gastlichkeit“ bekommen sie, wenn sie mehr als 76 Prozent aller Punkte in den verschiedenen Kategorien bekommen. Wie viel genau das Schloss Ziethen erreicht hat, wird nicht bekanntgegeben. Das seien Daten, die für den internen Gebrauch sind. „Daran können wir dann auch erkennen, wo wir gut sind, aber auch, wo wir noch besser werden können.“

So räumt Rafael von Thüngen ein, dass es manchmal etwas länger dauere, bis das bestellte Essen an den Tisch komme. „Aber bei uns wird mit frischen Zutaten gekocht.“ Immerhin sei es nun möglich, dass die Kellner die Bestellungen elektronisch an die Küche senden können – das war bislang wegen der dicken Wände des Hauses nicht möglich. Da sei eine Lösung gefunden worden, so der Schlossherr.

22 Mitarbeiter hat das Schloss Ziethen, gearbeitet wird in der Regel in zwei Schichten. Geöffnet ist jeden Tag. „Wir wollen Verlässlichkeit für unsere Gäste“, sagt Rafael von Thüngen.

Wichtig sei in Zukunft auch die touristische Anbindung von Groß-Ziethen. Der Schlossherr hofft, dass sich da in Zukunft noch mehr tut. Er denkt da beispielsweise an Radwege, die nicht extra gebaut, sondern auf Nebenwegen entlang geführt und entsprechend ausgeschildert werden könnten. „Wir haben in der Region ein Riesenpotenzial.“

Von Robert Tiesler

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