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Schmachtenhagen: Bilder aufs Papier schießen

Kreatives Projekt für Jugendliche Schmachtenhagen: Bilder aufs Papier schießen

Der Jugendclub Schmachtenhagen bietet seinen jungen Besuchern seit Februar ein Airbrush-Projekt, in dem sie mit dem „Luftpinsel“ malen können. Aktuell machen sie sich mit den Material vertraut, bevor sie dann richtig „losschießen“ können.

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Thomas Jancke (links) erklärt den wissbegierigen Schülern das neu zu erlernende Handwerk.

Quelle: Marco Winkler

Oberhavel. Sie ist nur minimal größer als ein handelsüblicher Kugelschreiber – dennoch hat die Spritzpistole große Auswirkungen: Sie verwirklicht Fantasien. Thomas Jancke erklärt: „Wir bringen mit der Pistole Bilder auf ein Blatt Papier.“ Der Jugend- und Freizeitbetreuer weiß, wovon er spricht. Zwei Tage hat er sich mit dem sogenannten „Airbrush-Verfahren“ in Berlin vertraut gemacht. „Ich hatte dort eine Schulung, muss den Kindern und Jugendlichen ja erklären können, was wir hier alles veranstalten.“

Mit hier ist der Jugendclub in Schmachtenhagen gemeint. Dort betreut der 50-Jährige seit 8. Februar das Projekt mit dem „Luftpinsel“. „Wir wollten mal etwas anderes machen, den Kindern etwas bieten, damit sie nicht nur vorm Fernseher sitzen oder die Konsole in Beschlag nehmen.“

Momentan lernen seine Schützlinge der benachbarten Grundschule immer montags, wie sie mit den Gerätschaften umgehen. Farbpistole säubern, mit scharfen Skalpellen Schablonen ausschneiden. „Sie sollen ein Gefühl für die Materialen bekommen.“ Erst dann geht’s an die Kreativarbeit.

Sponsoren ermöglichten den Kreativ-Rausch mit Farbpistolen

Drei Hauptfarben – Magenta, Grau, Gelb – sowie zahlreiche Mischfarben stehen in flüssiger Form zur Auswahl. Der Farbbehälter wird mit der Pistole verbunden. Diese sprüht die Farbe dann aufs Papier, ganz grob oder sehr fein. „Für ein richtig gutes Bild braucht man schon eine Woche à la acht Stunden pro Tag“, so Thomas Jancke. Die Anschaffung der Pistolen, Schablonendrucker und Farben haben teils Sponsoren übernommen. Den anderen Part hat die Kindervereinigung Hohen Neuendorf finanziert. „Ohne die Unterstützung hätten wir das so nicht anbieten können“, so der Jugendclub-Betreuer. „Bei den Sponsoren darf man nur nicht locker lassen.“

Der Mühe Lohn: zufriedene Kinder abseits des TV-Geräts, die mit ihren Händen etwas Neues, etwas Kreatives schaffen. „Da sehen sie die Erfolge gleich.“ Montags trifft sich im Club immer die Schüler-AG, mittwochs und donnerstags von 15 bis 17 Uhr ist das Projekt dann zugänglich für alle Interessierten. Ziel des Projekts soll es sein, irgendwann eine öffentliche Ausstellung auf die Beine zu stellen.

Von Marco Winkler

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