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Schmuck, Strick und starker Kaffee

Premiere für Antik- und Kunstmarkt in Oranienburg Schmuck, Strick und starker Kaffee

Die Premiere stimmt Organisatorin Yvonne Trenner aus Oranienburg optimistisch: Am Sonntag fand auf dem Hof vorm Schloss der erste Antik- und Kunstmarkt statt und zog interessiertes Publikum an. Die Künstler und Trödler an den Ständen waren sich einig: Das kann und muss erst wachsen.

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Olaf Götze gestaltet auch feurig-praktische Holzskulpturen.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Das erste gute Geschäft machte am Sonntagmorgen das „Coffee-Bike“ mit seinen starken, guten Muntermachern gegen das Oktobergrau. Auf dem Hof vorm Schloss fand die Premiere des Antik- und Kunstmarktes statt, organisiert von der Oranienburgerin Yvonne Trenner.

Mit von der Partie war Olaf Götze aus Frankfurt/Oder. Seit fünf Jahren hat sich der Innenarchitekt der Gestaltung kreativer Holzskulpturen verschrieben. Dabei lässt er sich von Baumscheiben, Ästen oder Stücken von Nuss, Birke oder Ahorn und dessen natürlichem Wuchs inspirieren, was letztlich daraus wird: ein Baum für Tassen, Geschenke, Schachfiguren oder eine Obstschale. Immer wieder hat er zudem zündende Ideen für witzige Streichholzskulpturen. Setzt dem Streichholz „mit seinem kurzen, aber heißen Leben“ sozusagen ein Denkmal und praktisch ist das Ganze auch noch.

Damenschals und Home-Accessoires „mit Herzblut und nach 21 Uhr genäht“, bot Nina Ullrich an. Die Mutter dreier kleiner Kinder hat an der Nähmaschine Ausgleich und Inspiration zugleich gefunden. Inzwischen bietet sie freitags auch Kurse an. Motto: „Näh dich glücklich!“ Ob OP-Schwester oder Rechtsanwältin, „an der Maschine kommt man einfach zur Ruhe“.

Nebenan zeigt Goldschmiedin Kristen Edahl ihre Kunstkreationen. Unter dem Label „KiKie“ gestaltet sie Schmuck, der zart und verspielt daherkommt. Das Besondere: Sie arbeitet Stücke aus bemalten Porzellanteller ein und Tasten alter Schreibmaschinen zum Beispiel in Ohrringe. „Recycling ist bei mir ein großes Thema.“

„Schöne Sachen für kleine und große Freibeuter“ bietet Ilka Buchholz unter dem Label „Jakobskleider“ an. Das Stricken hat sie noch in der Schule gelernt, die Kniffe von Oma. Seit 1998 strickt sie für Kinder, in diesem Jahr kam ihr Wollehandel in Falkensee dazu. Ob Jacke, Schal oder Pullover: alles handgemacht: „Eigentlich stricke ich den ganzen Tag“, wenn ihre beiden Jungs aus dem Haus sind. Jedes Stück ein Unikat.

Doch auch die Liebhaber von altem Trödel, von Kerzen, Keramik und Körben kamen am Sonntag auf ihre Kosten.

Von Heike Bergt

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