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Schneise für den Autobahnausbau

Birkenwerder/Hohen Neuendorf Schneise für den Autobahnausbau

Bevor ab dem kommenden Frühjahr die nördliche A 10 und die A 24 ausgebaut werden, muss zunächst eine Schneise geschlagen werden. Im Oktober sollen die Fällarbeiten beginnen und bis Ende Februar andauern.

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Die A 10 soll ab dem nächsten Frühjahr auch im Norden dreispurig ausgebaut werden.

Quelle: dpa-Zentralbild

Birkenwerder. Anfang Oktober starten die vorbereitenden Fällarbeiten für den anstehenden Ausbau der Autobahnen A 10 vom Dreieck Havelland bis zum Dreieck Pankow sowie A 24 zwischen Anschlussstelle Neuruppin bis Dreieck Havelland. Die Arbeiten erfolgen beidseitig der Strecke bis zu einer Breite von etwa zehn Metern und dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2018, informiert Nicole Drieschner von der Deges Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH. Mit den Baumfällungen werde die Baufreiheit für den anschließenden Beginn des Streckenausbaus geschaffen. Der Baustart für den Autobahnausbau auf einer Gesamtlänge von 58,8 km sei für das Frühjahr 2018 geplant.

Dafür würden Einzelgehölze und Bäume, Baumhecken und Strauchwerk gefällt und das abgeschnittene Material beräumt. „Im Zuge der Bauvorbereitung werden außerdem seit 2016 archäologische Untersuchungen und Grabungen durchgeführt, die in diesem Jahr abgeschlossen werden“, sagt Nicole Drieschner. Weiterhin gebe es Leitungsverlegungen, die noch andauern.

Zur Kompensation der Fällungen führe die Deges umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen durch, mit denen zum Teil bereits begonnen worden sei. Dazu gehören beispielsweise Aufforstungen, Gehölzpflanzungen, Entsiegelungen und Gewässerrenaturierungen auf einer Gesamtfläche von mehr als 430 Hektar. Zusätzlich wurden mehr als 250 Ameisennester sowie Zauneidechsen in neue Habitate umgesetzt. Außerdem würden ein Fledermauswinterquartier optimiert und Nisthilfen für Vögel und Quartiere für Fledermäuse werden angebracht.

Hintergrund: Der Abschnitt auf der A 24 wird grundhaft erneuert und erhält in jede Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen sowie zusätzlich einen befahrbaren Seitenstreifen mit einer Breite von 3,75 m. Der Seitenstreifen wird in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen für den Verkehr freigegeben. Der Abschnitt auf der A 10 wird auf sechs Fahrstreifen (mit zusätzlichen Seitenstreifen) ausgebaut.

Die Deges plant und baut als Projektmanagementgesellschaft Bundesfernstraßen für ihre Gesellschafter, den Bund und zwölf Bundesländer. In Brandenburg realisiert die Deges neben dem Ausbau der A 10/A 24 unter anderem die achtstreifige Erweiterung der A 10 zwischen dem Dreieck Potsdam und dem Dreieck Nuthetal sowie den Neubau der A 14 von der Landesgrenze Sachsen-Anhalt/Brandenburg bis zur Anschlussstelle Groß Warnow.

Von Helge Treichel

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