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Oberhavel Schnell eine Ausbildung klar gemacht
Lokales Oberhavel Schnell eine Ausbildung klar gemacht
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00:35 02.03.2018
Marco Stackebrandt und Oda Legies erklärten Franziska Voigt (r.), was sie bei der Firma Lidl in Kremmen alles lernen kann. Quelle: Andrea Kathert
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Oranienburg

Ganz gezielt kamen am Dienstagnachmittag etliche junge Leute in die Agentur für Arbeit. Sie wollten sich mit ganz konkreten Vorstellungen über eine Berufsausbildung informieren. Franziska Voigt aus Kremmen zum Beispiel führte ihr erstes Bewerbungsgespräch mit der Firma Lidl, die in Kremmen ein großes Zentrallager betreibt.

Sie hatte schon recht konkrete Ideen, was sie bei einer Ausbildung zur Verkäuferin bei Lidl erwartet. Marco Stackebrandt und Oda Legies von Lidl erfuhren schon nach kurzer Zeit, mit welchen Vorstellungen die junge Frau kam.

Lidl bildet Verkäufer und Lagerarbeiter aus

Die Firma Lidl bietet eine zweijährige Ausbildung zur Verkäuferin an. Die sei sehr vielschichtig“, meinte Oda Legies, die selbst Azubi bei Lidl war. Eine dreijährige Ausbildung in dem Unternehmen endet als Kaufmann für Einzelhandel. Wer möchte, kann auch Lager- und Logistikarbeiter werden.

Auch für diesen Zweig gibt es eine zwei-oder dreijährige Ausbildung. Franziska Voigt bekam zu hören, dass sie sich auf ein Zweischichtsystem einstellen müsste und 38 Stunden pro Woche ausgebildet wird.

1200 Euro im dritten Lehrjahr

Im ersten Lehrjahr bekäme sie 950 Euro, im zweiten 1050 Euro und im dritten 1200 Euro. „Und wir bieten auch ein Abiturientenprogramm an“, sagte Marco Stackebrandt.Das Ziel ist, später als Filialleiter zu arbeiten.

Wer Verkäufer oder Handelsfachwirt bei Bauhaus lernen möchte, der sollte kommunikativ sein, keine Angst vor Menschen haben und ein sicheres Auftreten an den Tag legen.

Berufskraftfahrer bei Grunske lernen

„Ich möchte Berufskraftfahrer werden“, sagte Philipp Höne aus Velten. Seine erste Bewerbungsmappe, und davon hatte er gleich mehrere mit, überreichte der 16-Jährige an Matthias Haack von der Firma Grunske in Germendorf.

Philipp Höne (r.) wusste schon ganz genau, welche Ausbildung ihm gefallen würde. Bei Matthias Haack von der Firma Grunske war er genau richtig. Quelle: Andrea Kathert

Der Disponent und Ausbilder erklärte dem jungen Mann die dreijährige Ausbildung entweder zum Busfahrer im ÖPNV oder zum Kraftfahrer generell. Einen Lkw darf man normalerweise erst ab 21 Jahren steuern. Doch ist man in der Ausbildung, dürfen sich die Azubis schon mit 18 Jahren hinters Steuer setzen.

Interessenten waren gut vorbereitet

Philipp Höne hatte sich das genau überlegt, mit dem Linienbus käme er gut zur Firma Grunske. In diesem Sommer will der junge Veltener bereits die Theorie für den Pkw-Führerschein hinlegen.

Und dass man als Lkw- oder Busfahrer körperlich fit sein muss, war ihm auch klar. „Ich mache Kraftsport in meiner Freizeit“, sagte er prompt. Schon im Juni könnte Philipp ein Praktikum im Betrieb absolvieren. „Und vorher machen wir noch einen Eignungstest“, sagte Haack. Und schließlich sollen die Bewerber auch vorher den Betrieb kennenlernen, damit sie eine Vorstellung bekommen,was sie bei der Ausbildung erwartet.

Einladung an 111 Jugendliche

Die Arbeitsagentur hatte für das Speed Dating gezielt junge Leute angeschrieben, die noch einen Ausbildungsplatz suchen und sich für die Berufsgruppen Verkäufer, Berufskraftfahrer, Altenpfleger und Abfallwirtschafter interessierten.

Schon nach kurzer Zeit war der Warteraum in der Agentur für Arbeit mit mehr als 20 jungen Interessenten gefüllt. 111 Schüler hatte die Agentur eingeladen.

Ziel der Bewerbungsaktion ist es in erster Linie, die Jugendlichen im Landkreis zu halten und ihnen in der Nähe ihres Wohnortes einen guten Ausbildungsplatz zu verschaffen.

Von Andrea Kathert

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