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Oberhavel Schneller im Notfall
Lokales Oberhavel Schneller im Notfall
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16:16 13.06.2013
Der Rettungsdienst in Oberhavel soll neu strukturiert werden Quelle: Jana Einecke
Oranienburg

Oberhavel will seinen Rettungsdienst neu strukturieren: Die Liebenwalder Wache soll an die Hamburger Chaussee in Neuholland verlegt werden. Ein in der Rettungswache Hennigsdorf stationierter Wagen soll künftig von Eichstädt losfahren. Einer entsprechenden Beschlussvorlage stimmten die Kreistagsabgeordneten gestern Nachmittag einstimmig zu. Ziel der neuen Struktur: Lebensretter sollen im Notfall noch schneller beim Patienten sein.
Bislang kamen Oberhaveler Lebensretter zu oft erst nach den gesetzlich erlaubten 15 Minuten. 2011 brauchten sie in jedem zehnten Fall eine längere Zeit. Im vergangenen Jahr waren sie in immer noch 5,7 Prozent der Fälle nach 15 Minuten am Einsatzort. Ein Pilotversuch, so heißt es in der Beschlussvorlage, habe gezeigt, dass die Helfer deutlich schneller sein können, wenn die Liebenwalder Wache und der Hennigsdorfer Wagen verlegt werden.
Ein Gutachten hatte Veränderungen auch für die Region Kremmen/Oberkrämer vorgeschlagen. Eine Wache in Kremmen könnte die beiden vorhandenen in Staffelde und Sommerfeld ersetzen, regen die Gutachter an – auch dann wäre noch eine gute Versorgung möglich. Noch allerdings steht ein Pilotversuch dazu aus.
Zwei neue Wachen – in Liebenwalde und in Kremmen – würden den Landkreis jeweils 425 000 Euro kosten. Die Investitionen sollen für die eine Wache bis Jahresende und für die andere im kommenden Jahr erfolgen, heißt es in der Beschlussvorlage.
Die Zahl der Notfallrettungseinsätze ist seit 2010 weiter gestiegen – bei den Einsätzen der Rettungstransportwagen von 19 406 auf 21 808 im vergangenen Jahr. Auch die Notarztfahrzeuge waren deutlich mehr im Einsatz: 6473-mal im Jahr 2010, im vergangenen Jahr bereits 7182-mal.

Von Frauke Herweg

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