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Schnelles Internet überall

Hennigsdorf Schnelles Internet überall

Damit in Hennigsdorf auch die letzten „weißen Flecken“ verschwinden, will die Kreisverwaltung nun die Internetversorgung in der Stadt ausbauen. Das soll 2018 in Nieder Neuendorf und am Blauen Wunder geschehen. Ziel sind mindestens 30 Mbit pro Sekunde im gesamten Stadtgebiet.

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Auch die Biotech-Branche in Hennigsdorf soll vom schnelleren Internet profitieren.

Quelle: Foto: Robert Roeske

Hennigsdorf. Die letzten „weißen Flecken“ in Hennigsdorf sollen verschwinden. Im kommenden Jahr will der Landkreis die DSL-Versorgung in der Stadt weiter ausbauen. „Es geht vor allem darum, Bandbreiten im Landkreis von mindestens 30 Mbit pro Sekunde und mit einer Netzabdeckung von bis zu 98 Prozent verfügbar zu machen“, so Kreis-Sprecher Ronny Wappler. 20 Millionen Euro sollen entsprechend einem Förderantrag in den Auf- und Ausbau der Breitbandinfrastruktur im ganzen Landkreis investiert werden, zehn Prozent davon trägt die Kreisverwaltung. Über eine entsprechende Kooperationsvereinbarung von Stadt und Kreis entscheiden die Stadtverordneten Ende Mai.

In Hennigsdorf sollen bestehende Kabelverzweiger für schnelles Internet am Innovationszentrum und in Nieder Neuendorf erweitert werden. Ein weiterer dieser Verzweiger, die die Kabel für das DSL in der Stadt verteilen, soll in dem Hennigsdorfer Ortsteil im kommenden neu gebaut werden.

Weiße Flecken, also Gebiete mit keiner oder schlechterer DSL-Versorgung, gebe es in der Stadt aber nur noch wenige. „Gleichwohl gehen wir davon aus, dass es auch im Interesse der Stadt ist, diese bestehenden Versorgungslücken mittels der Förderrichtlinie zu schließen“, so Kreis-Sprecher Wappler.

Das schnelle Internet könnte dem Life-Science-Standort um das Blaue Wunder zugute kommen. Rund 50 Firmen und 850 Arbeitsplätze in den Bereichen Medizin, Medizintechnik, Biotechnologie und Pharmazie gibt es hier. Demnächst sollen 25 Millionen Euro in einen Erweiterungsbau an der Horst-Müller-Straße fließen, es ist ein Projekt von Stadt, Kreis, Land. Damit wächst die vermietbare Fläche auf rund 20 000 Quadratmeter. So soll die Ansiedlung von Unternehmen in der Zukunftsbranche gesichert werden.

Von Marco Paetzel

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