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Schnitzen nach dem Sturm

Germendorf Schnitzen nach dem Sturm

Kürbisse schnitzen konnten Kinder am Montag erstmals beim Halloween-Event im Germendorfer Tierpark. Organisiert hatte das der noch junge Verein RC Oranien Raptors. Eigentlich sollte die Veranstaltung schon am Sonntag stattfinden, wurde aber sturmbedingt auf Montag verlegt.

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Alina und Mehmet aus Liebenwalde schnitzten sich ihre Kürbisse selbst.

Quelle: Foto: Marco Paetzel

Germendorf. Und dann schnitzen Alina und Mehmet um die Wette. Mit Filzern haben sie vorher die Fratzen auf dem Kürbis vorgemalt, um das Fruchtfleisch dann herauszuschneiden. „Das macht richtig Spaß“, sagt Alina nach ein paar Minuten. Es dauerte nicht lange, dann waren die Halloween-Kürbisse der beiden Geschwister aus Liebenwalde fertig. Die beiden waren am Montag mit ihren Eltern in den Germendorfer Tierpark gekommen, zum ersten Mal fand hier das Halloween-Event statt. Neben Kürbisschnitzen konnten die Kinder sich auch schminken lassen, es gab Kuchen, Kinderbowle und – ganz stilecht – Kürbissuppe. Die geschnitzten Fratzen konnten sie mit nach Hause nehmen, ein schauriger Schmuck für Halloween.

Die kleine Veranstaltung rund um das Spielhaus war gut besucht, dutzende Kinder wuselten hier her­um. „Wir sind richtig zufrieden mit der Resonanz“, erklärte Rico Schmidt, 1. Vorsitzender des RC Oranien Raptors. Der Rugbyclub für Kinder und Jugendliche, erst im April gegründet, hatte die Veranstaltung zum ersten Mal ausgerichtet. Es sei ein Dankeschön an den Tierpark gewesen, weil die Sportler hier ihr Image-Video drehen durften – und dafür auch ein riesiges begehbares Saurierkostüm bekamen. „Es kann gut sein, dass wir das nächstes Jahr wieder machen“, so Schmidt.

Ursprünglich sollte das Halloween-Event schon am Sonntag stattfinden. Doch wegen des Orkans „Herwart“ ließ Tierparkchef Torsten Eichholz den Park geschlossen. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, erklärt er. Ansonsten sei im Park aber nichts verwüstet worden. Allerdings gab es ein Todesopfer zu beklagen: Eine Sicka-Hirschkuh wurde in ihrem Gehege von einem her­abfallenden Ast begraben. „Das tut uns natürlich sehr leid“, so Torsten Eichholz.

Die Aufräumarbeiten vom Orkan „Xavier“ indes sind noch nicht abgeschlossen: Etwa 60 Bäume hatte es auf dem Gelände umgeworfen, im Erdmännchengehege gingen Dächer und Scheiben zu Bruch. Auch das Dach der Eisbahn ging kaputt, demnächst soll es repariert sein. Was die Bescherzahlen angeht, so rechnet Torsten Eichholz nicht damit, dass die 500 000-Gäste-Marke in diesem Jahr geknackt wird. Realistisch seien etwa 450 000 Besucher. „Der Sommer war miserabel, das muss man sagen“, so Eichholz. Dennoch könne der Park mit dem Umsatz gut leben.

Von Marco Paetzel

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