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Schock: Radfahrerin unter Lkw eingeklemmt

Schwerer Unfall in Oranienburg Schock: Radfahrerin unter Lkw eingeklemmt

Riesiger Schock in Oranienburg: An einer Kreuzung ist eine 58-jährige Radfahrerin von einem Lastwagen erfasst worden. Sie hatte die Straße bei Grün passieren wollen – doch der Brummifahrer übersah sie offenbar beim Abbiegen. Die Frau wurde unter dem Koloss eingeklemmt, wurde lebensbedrohlich verletzt. Ihr Mann hatte alles mit ansehen müssen.

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Rettungseinsatz auf der Kreuzung.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Nach dem Tod eines Radfahrers auf dem Fußgängerüberweg in der Saarlandstraße/Ecke Wernigeroder Straße am vergangenen Freitag, hielt Donnerstagvormittag erneut ein schwerer Unfall Oranienburg in Atem: Um 11.15 Uhr wollte eine 58-jährige Frau in Begleitung ihres Mannes mit dem Rad die Kreuzung vor dem Schloss passieren. Sie hatte Grün, als sie von der Breiten Straße aus Richtung Schlossbrücke unterwegs war. Zugleich wollte der 37-jährige Fahrer eines MAN Lkw von der Breiten Straße aus in die Berliner Straße nach rechts abbiegen. Auch für ihn zeigte die Ampel grün. Offenbar übersah er in diesem Moment die Radfahrerin aus Oranienburg. Durch die Wucht des Zusammenpralls geriet die Frau samt Rad unter den Laster.

18 Feuerwehrleute der Oranienburger Berufsfeuerwehr eilten zu Hilfe, sicherten die Unfallstelle, hoben den Lkw an und befreiten die Frau, die jedoch lebensgefährliche Verletzung davontrug. Die Frau wurde deshalb mit einem herbeigerufenen Rettungshubschrauber ins Unfallklinikum nach Berlin-Marzahn geflogen, teilte Polizeisprecherin Antje Collin mit. Der Helikopter war auf dem Schlossplatz gelandet.

Das gesamte Areal war weiträumig abgesperrt. Einseitig leitete die Polizei Autos am Unfallort vorbei. Der Ehemann der Radfahrerin erlitt einen Schock und kam mit einem Rettungswagen ebenfalls ins Krankenhaus.

Die Schuldfrage sei noch zu prüfen, so Polizeisprecherin Antje Collin gegenüber der MAZ. Deshalb wurde auch der Unfall-Lkw zur Begutachtung zur Dekra an der Walther-Bothe-Straße gebracht. Die Untersuchungen könnten Licht ins Dunkel bringen.

Die Kameraden der Löschzüge I und II der Oranienburger Feuerwehr unter Einsatzleiter Frank Kolberg sicherten noch bis zum Nachmittag den Unfallort und reinigten die Fahrbahn. Ab 14.33 Uhr war die Kreuzung wieder frei.

Von Heike Bergt

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