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Oberhavel „Schöner leben ohne Nazis“
Lokales Oberhavel „Schöner leben ohne Nazis“
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02:17 20.05.2018
Juliane Lang und Susann Reissig (r.) vom Kreisjugendring, der auch 2018 jede Menge Angebote organisiert. Quelle: Heike Bergt
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Oranienburg

„Schöner leben ohne Nazis“ – unter diesem Motto beginnt am Dienstag, 22. Mai, der „Sommer der Stars 2018“ in Brandenburg und die Auftaktveranstaltung findet im Oranienwerk statt. Mitveranstalter ist der Kreisjugendring Oberhavel.

Juliane Lang und Susann Reissig arbeiten als Koordinatoren beim Kreisjugendring – insgesamt ein vierköpfiges Team mit Sitz in der Sachenhauer Straße 23 a hat. Juliane Lang (37) hat Erziehungs- und Afrikawissenschaften studiert und war unter anderem in der „Antirassismusarbeit“ unterwegs. Die 38-Jährige Susann Reissig aus Falkensee hat Erziehungs- und Kulturwissenschaften studiert, war in Prag, in England und Frankreich in der Jugendarbeit und im Jugendaustausch tätig. Die beiden arbeiten seit 2013 beziehungsweis 2016 für den Kreisjugendring. Dort koordinieren und organisieren sie Projekte in der offenen, mobilen und geschlechterspezifischen Sozialarbeit, sie beraten, vernetzen und qualifizieren mehr als 100 Kollegen in der Sozialarbeit. Aktuelles Projekt: Der „Sommer der Stars“, der mit Konzerten, Lesungen und Gesprächen durch die Kommunen tourt und dabei Haltung zeigt. Am Dienstag sind Esther Bejarano und die „Microphone Mafia“ zu Gast – um 17.30 Uhr beginnt ihr Konzert. Die Holocaust-Überlebende rappt mit 93 Jahren gegen den Rechtsruck in Deutschland.

Zuvor gibt es von 15 bis 17 Uhr Workshops“: So stellt Loretta Walz das online-Interview-Archiv vor, das der Verein Waidak e. V. seit elf Jahren zusammenträgt. Es sind Erinnerungen von Überlebenden des Frauen-KZ Ravensbrück. Der Workshop richtet sich an Fachkräfte der Jugendsozialarbeit.

Katja Anders von der Gedenkstätte Sachsenhausen lädt zur Radtour durch Oranienburg, die sie der Geschichte der Stadt in der Zeit des Nationalsozialismus widmet und den Fragen: Wie verhielten sich die Bewohner eigentlich angesichts der Häftlinge? Was machte die SS im Schloss? Treff ist um 15 Uhr am Besucherzentrum der Gedenkstätte. Einfach sein Rad mitbringen und sich in den Sattel schwingen!

Annekatrin Friedrich liefert ab 15 Uhr in ihrem Workshop Argumente gegen Stammtischparolen, platte Sprüche und Vorurteile. Es gibt eine biografische Schreibwerkstatt und Workshop fünf geht dem Thema „Kunst macht Geschichte“ nach, bei dem man mit Künstlern der Region ins Gespräch kommen kann und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Jugendlichen, Kunst und Geschichte ausgelotet werden. Anmeldung und Infos: info@kjr-ohv.de oder 03301/20 22 95.

Und es gibt noch mehr Angebote 2018: Für die traditionelle Gedenkstättenfahrt über Krakau, Auschwitz und Birkenau vom 28. Juni bis zum 3. Juli sind zehn der 30 Plätze für Jugendliche aus Oberhavel reserviert.

Ebenso organisiert der Kreisjugendring wieder den „Ehrna 2018“, die Ehrung ehrenamtlich Aktiver. Bis zum 1. August können sich Jugendliche selbst oder andere anmelden. Nach Auswahl der Jury werden 30 im Kreistagssaal geehrt (an s.reissig@.kjr-ohv.de)

Auch die gesunde Ernährung an Schulen wird der Kreisjugendring 2018 wieder thematisieren und lädt für den 12. September zur „Lokalen Tafelrunde“ – vor allem Kinder ein (lokaletafelrunde@kjr-ohv.de).

Und vom 14. bis 16. September ist die jährliche Reise für Jugendliche aus Clubs, Jugendwohngruppen und jedermann unter dem Motto „Jugend, laut und bunt“ geplant.

Von Heike Bergt

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