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Oberhavel Schon 72 Patenschaften mit Heimbewohnern
Lokales Oberhavel Schon 72 Patenschaften mit Heimbewohnern
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16:17 07.01.2016
Viele Kremmener engagieren sich. Quelle: Robert Roeske
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Kremmen

Inzwischen gibt es bereits 72 Patenschaften zwischen Kremmenern und ausländischen Familien oder Einzelpersonen, die im Asylbewerberheim in der Stadt leben. Das teilten Edith von Thüngen und Reiner Tietz von der Willkommensinitiative mit.

Am Freitag, 8. Januar, gibt es dazu um 19 Uhr ein Treffen im Refugium in der Alten Dorfstraße 35 in Groß-Ziethen. „Dort wollen wir uns über die Erfahrungen austauschen“, sagte Reiner Tietz am Donnerstag. Es gehe nun um die Integration der in Kremmen lebenden Flüchtlinge. Aber auch darum, die Atmosphäre in der Unterkunft zu verbessern. „Wir hatten da drin auch schon Probleme im Zusammenleben“, so Reiner Tietz. „Es gab Konflikte im Heim, wo wir helfend eingreifen konnten und müssen.“ Es werde immer deutlicher, dass in der Betreuungsarbeit Verstehen und Einfühlungsvermögen am Anfang stünden, aber zur hiesigen Lebensweise auch die Einhaltung von klaren Regeln gehöre. Aus Sicht von Reiner Tietz wäre eine Möglichkeit, einen Heimrat zu bilden, durch den die Bewohner einiges vielleicht schon intern klären könnten.

Ansonsten aber hätten sich die Geflüchteten „bei uns doch ganz gut eingelebt und sind einigermaßen zur Ruhe gekommen“, sagte Reiner Tietz. Allerdings: Zu viel Ruhe schadet der Stimmung aber auch, es fehle an Beschäftigung. „Die Untätigkeit plagt viele.“ Deshalb gehe es jetzt auch darum, Praktikums- und Arbeitsplätze sowie Wohnungen zu finden. „Wir im Arbeitskreis Paten und Betreuung wollen uns auf diese nächste Phase unserer Arbeit vorbereiten.“

Was die Stimmung von außen angehe, gebe es in Kremmen bislang kaum Probleme, so Reiner Tietz am Donnerstag. Zumindest würden ablehnende Haltungen in der Stadt bislang nicht öffentlich ausgetragen. Gegendemos fanden nur in anderen Orten in Oberhavel statt. Der Plan der Verwaltung, in Kremmen neun Häuser mit je vier Wohnungen für Flüchtlinge bauen zu lassen, stieß allerdings auch öffentlich auf Kritik.

Von Robert Tiesler

Die Ermittlungen der Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin im Fall eines toten Babys, das in der Silvesternacht in der Babyklappe eines Berliner Krankenhauses gefunden wurde, haben am Donnerstag auch nach Stolpe geführt. Für den Polizei- Einsatz mit sogennanten Mantrailerhunde wurde sogar die A 111 kurzzeitig gesperrt.

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