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Schon fast 60.000 Kraniche im Rhinluch

Linum / Kremmen Schon fast 60.000 Kraniche im Rhinluch

Der Zahl der Kraniche im Rhinluch zwischen Linum, Flatow und Linumhorst steigt weiter. Jeden Dienstagmorgen ermitteln 30 ehrenamtliche Helfer die aktuelle Zahl. Auch viele Graugänse und Stare sind zu sehen – und auch mehr Menschen, denn viele kommen zur Vogelbeobachtung ins Luch.

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Kraniche in der Nähe von Flatow.

Quelle: Robert Roeske

Kremmen/Linum. Exakt 59.160 Kraniche sind am Dienstagmorgen im Rhinluch zwischen Linum, Flatow und Linumhorst gezählt worden. Diese Zahl gab der Kremmener Landschaftsförderverein „Oberes Rhinluch“ bekannt.

Marion Szindlowski, die Leiterin des Naturschutzzentrums Storchenschmiede in Linum, gehört zu den etwa 30 ehrenamtlichen Helfern, die sich im Herbst jede Woche am sehr frühen Dienstag auf dem großen Rastplatz treffen, um die Kraniche am Himmel zu zählen. „Es ist gutes Wetter, sowohl für die ankommenden als auch für die weiterziehenden Kraniche“, erklärt Marion Szindlowski die ungewöhnlich hohe Zahl der Vögel zu diesem Zeitpunkt. Normalerweise wird diese Anzahl der Kraniche etwa eine bis anderthalb Wochen später gesichtet.

Doch nicht nur viele Glücksvögel sind derzeit in der Luchregion unterwegs. „Es gibt hier im Moment mindestens genauso viele Graugänse und Riesenschwärme an Staren.“

Kraniche über Linum

Kraniche über Linum.

Quelle: Peter Geisler

Wo so viele Vögel sind, sind auch vogelinteressierte Besucher nicht weit. Auch die strömen derzeit zu Tausenden in das Gebiet – und es werden noch mehr, schätzt Marion Szindlowski. An den Wochenend-Nachmittagen ist die Verkehrsdichte auf der Landesstraße zwischen Kremmen-Orion und Linum immer recht hoch. Denn die Zahl der Gäste verhält sich ungefähr proportional zur Zahl der Kraniche, bei der Spitzenwerte je nach Wetterlage Mitte Oktober erwartet werden.

Angesichts der „Überbevölkerung“ legt die Naturschützerin den Gästen zwei Prämissen ans Herz. Zum einen sollten diese um des Linumer Dorffriedens willen ihre Fahrzeuge nur auf den dafür vorgesehenen Parkflächen abstellen. Zum anderen sollen sie sich an Regeln im Naturschutzgebiet halten. Sprich: keine abgesperrten Bereiche betreten und den Blitz der Fotoapparate abschalten, um die Vögel nicht unnötig zu belasten. Darüber hinaus sollten sich die Vogelbeobachter immer ruhig verhalten.

Von Celina Aniol

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