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Schüler finden ihre Schule toll

Tag der offenen Tür am Granseer Gymnasium Schüler finden ihre Schule toll

Die Schüler des Strittmatter-Gymnasiums in Gransee sind gut drauf. So gut, dass einige von ihnen selbst Lehramt studieren wollen. Ein sicheres Zeichen, dass sie sich an ihrer Schule wohlfühlen. Und das zeigten sie auch beim „Tag der offenen Tür“ am Sonnabend.

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Gymnasiasten in ihrem Sprachenkabinett, wo sie Russisch, Englisch und Französisch lernen.

Quelle: Helmut Schneider

Gransee. Pünktlich um 10 Uhr gingen am vergangenen Samstag die Tore des Strittmatter-Gymnasiums Gransee auf. Es wurde zum „Tag der offenen Tür“ geladen. Von freundlichen Schülerinnen wurden die reichlich erschienenen Besucher mit Flyern empfangen, die einen guten Überblick über den 2005 eingeweihten Schulneubau vermittelten. Seitdem trägt das Gymnasium den verpflichtenden Namen Strittmatter.

„Wir sind mit unserem Lehrangebot breit aufgestellt, was unserem weiten Einzugsbereich im ländlichen Norden unseres Kreises Oberhavel geschuldet ist“, war vom Direktor, Uwe Zietmann, zu erfahren. Zum Mittelzentrumsbereich gehören Gransee, Zehdenick und Fürstenberg/Havel. 465 Schüler werden in zwölf Klassen von der fünften bis zehnten Klasse und sieben Kursen (11./12. Schuljahr) von 34 Lehrkräften in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Geschichte, Geografie, Informatik, Kunst, Latein, Darstellendes Spiel, Musik und Sport unterrichtet. „Erfreulich ist, dass wir mit dem neuen Schuljahr vier Referendare bei uns begrüßen konnten“, berichtet der Schulleiter. Und sinngemäß weiter, dass die Verbundenheit mit den Namensgebern durch die enge Zusammenarbeit mit dem Sohn der Strittmatters Jakob in Schulzendorf bis heute äußerst lebendig ist.

In diesem Zusammenhang zeigte Deutschlehrer Olaf Hahn mit berechtigtem Stolz ein von seinen Schülern mit Kurzgeschichten gefülltes, von einem Grafiker gestaltetes und von der Schule verlegtes Buch. Nicht nur, dass dieses Stück „Schulliteratur“ zu erwerben, zu verschenken oder zu verleihen ist, erfreut den Pädagogen, sondern auch, dass seine Jungschriftsteller damit Lesungen beispielsweise vor Senioren und zu anderen Anlässen erfolgreich abhalten.

Dem großzügigen Neubau sieht man seine nun auch schon zehn Jahre nicht an. Alles ist in einem blitzsauberen Zustand. So die Informatik-, Chemie -, Biologie -, Physik und Verwaltungsräume, Sprachenkabinette, das Musikstudio, die sanitären Einrichtungen, oder die großräumige Empfangshalle. Keine mutwilligen Beschädigungen, Graffitis, Wandschmierereien sind zu entdecken. Im Foyer fröhliche Elftklässlerinnen, die Kaffee und Kuchen anbieten und die Frage, ob sie sich in ihrer Schule wohl fühlen, sofort mit einem überzeugenden Ja beantworten, runden das Bild ab. Nach ihrem Studienwunsch befragt, kommt die prompte Antwort: „Lehramt!“

Da tut es nicht Wunder, wenn in solcher Atmosphäre besondere Leistungen erwachsen. Beispielsweise erste Plätze in der Mathematikkreisolympiade, Teilnahme am Bundesfinale in Mathematik und Biologie. Erfolgreiche Siege in den Sportarten Volleyball, Leichtathletik, Fußball und Basketball „Jugend trainiert für Olympia“.

Es ist zu erwarten, dass viele Eltern als Besucher dieses „Tages der offenen Tür“ einen ähnlichen Eindruck mit nach Hause nehmen und ihre Kinder hier in guter Obhut wissen werden.

Von Helmut Schneider

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