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Goethe bekommt eine Kletterspinne

Umbaupläne für den Schulhof in Kremmen Goethe bekommt eine Kletterspinne

Im Bauausschuss der Stadt Kremmen sind jetzt die Pläne für den Umbau des Hofes an der Goetheschule vorgestellt worden. Die Betonterrasse im nördlichen Teil verschwindet, alles soll stattdessen spielerischer werden. Baubeginn könnte im August sein. Die Kosten sollen die Marke von 150.000 Euro nicht übersteigen.

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Der Plan vom neuen Schulhof.

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Die Pläne für die Umgestaltung des Hofes an der Kremmener Goetheschule nehmen Gestalt an. Nachdem die Stadtverordneten mehrheitlich den durch Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) verhängten Baustopp aufgehoben haben (MAZ berichtete), geht es nun voran. Im jüngsten Bauausschuss stellte Planerin Birgit Teichmann aus Berlin ihre Ideen vor.

Konkret geht es im dritten Bauabschnitt um den Bereich zwischen dem Schulgebäude und der Ruppiner Chaussee. Versiegelte Asphaltflächen sollen weichen, dafür sind mehr spielerische Elemente geplant. Die Betonterrasse in ihrer jetzigen Form verschwindet. Stattdessen führen kleine Wege auf das Podest. Davon ausgehend gelangen die Kinder beispielsweise über eine Kletterrampe oder eine Hangrutsche in den eigentlichen Spielplatzbereich. Dort sind eine Kletterspinne und eine Sechseck-Schaukel geplant. Daneben steht dann eine Balancieranlage. Als Umrandung der Spielfläche dient Robinienholz.

Ziel sei es, den Schulkindern ein besseres Pausenangebot zu liefern. Mehr Bewegung, mehr Abwechslung, weniger Staub. Für die Lernenden solle ein Rückzugsort geschaffen werden.

Der Schulhof in der jetzigen Form (Foto vom April 2015)

Der Schulhof in der jetzigen Form (Foto vom April 2015)

Quelle: Robert Tiesler

Bedenken wegen der Unfallgefahr insbesondere auf der Kletterrampe räumte Planerin Birgit Teichmann aus. „Im Gegenteil, es gibt dort weniger Unfälle“, versicherte sie den Mitgliedern des Bauausschusses. „Die Kinder sind dort sehr viel aufmerksamer als zum Beispiel auf einer Asphaltfläche.“ Die Kritik, dass es sich bei dem Baumaterial um Holz handelt, wies die Planerin ebenfalls zurück. Es gebe vom Hersteller eine zehnjährige Garantie. Robinienholz sei lange haltbar. Im vergangenen Jahr hatte es Ärger um schadhaftes Holz auf den Kremmener Spielplätzen gegeben.

Im August könnte der Umbau der Fläche beginnen, Ende Oktober könnte die Maßnahme abgeschlossen sein, für November sind Pflanzarbeiten vorgesehen. Im haushalt sind dafür 150 000 Euro eingestellt. Bauamtsleiter Bert Lehmann geht davon aus, dass die Kosten in diesem Rahmen bleiben werden. Die Mitglieder des Bauausschusses stimmten dem Plan zu.

Von Robert Tiesler

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