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Schulreporter experimentieren mit Brausepulver

Zu Gast bei Takeda in Oranienburg Schulreporter experimentieren mit Brausepulver

Die Klasse 4a der Neddermeyer-Grundschule aus Schmachtenhagen musste sich erst mal Schutzkleidung anziehen. Ansonsten hätten die Kinder nicht experimentieren dürfen. Die MAZ-Schulreporter waren im Rahmen des großen Projektes zu Gast bei der Firma Takeda in Oranienburg.

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Die 4a aus Schmachtenhagen musste erst mal Schutzkleidung anlegen, bevor sie arbeiten durften.

Quelle: Robert Tiesler

Oranienburg. Ein aufregender Tag für die Klasse 4a der Neddermeyer-Grundschule in Schmachtenhagen. Die jungen MAZ-Schulreporter waren am Mittwochvormittag zu Gast bei Takeda in Oranienburg. Dort blieb es nicht beim Zuhören und Lernen: In einem Praxistest durften sie ein Brausegranulat herstellen. Die Rezeptur: Vitamin C, Natriumcarbonat (also Backpulver), Puderzucker und Isopropanol.

Essen durften sie das alles nicht, aber mal dran riechen – um herauszufinden, welche Geschmacksrichtung denn ihr selbst hergestelltes Brausepulver hat. Und natürlich musste sich die Klasse dafür eine Schutzausrüstung anliegen – also Kittel, Haube, eine Hülle für die Füße, Mundschutz und Brille. Auch Lehrerin Elvira Berblich kam da nicht drum herum.

Die Zutaten mussten gemixt werden

Die Zutaten mussten gemixt werden.

Quelle: Robert Tiesler

„Unter dem Anzug schwitzt man ganz schön“, sagte danach der zehnjährige Maks. „Ich fand es spannend“, meinte Oliver (10) am Ende des Experimentes.

„Die Kinder hatten eine Flut an Fragen“, erzählte Beatrice Semmling, die Projektmanagerin bei Takeda in Oranienburg ist. „Das ist immer eine willkommene Abwechslung.“ Sehr positiv fand sie, dass die Viertklässler auch Fragen zum Gehalt der Angestellten hatten.

Das Werk an der Lehnitzstraße in Oranienburg gibt es bereits seit 143 Jahren. Es firmierte auch schon unter den Namen Nykomed oder Altana, zu DDR-Zeiten nannten die Oranienburger es die „Pharma-Werke“. Im hiesigen Werk werden Tabletten und Kapseln für die ganze Welt hergestellt, momentan sind es 6,7 Milliarden Stück pro Jahr. 743 Mitarbeiter hat das Werk, davon sind 59 Auszubildende. „Die Tendenz ist steigend“, sagt Beatrice Semmling. Die Azubis lassen sich zu Mechanikern, Chemielaboranten oder Pharmakanten ausbilden.

Lehrerin Elvira Berblich fand den Vormittag bei Takeda sehr interessant. „Die Kinder haben ja keine Chemie-Vorbildung, deshalb hat ihnen der praktische Teil so gut gefallen. Sie sind sehr wissbegierig.“ Während des Schulreporter-Projektes lesen die Schmachtenhagener jeden Tag die MAZ und werten sie aus. Hin und wieder nehmen sie auch Artikel vor und machen daraus einen Vortrag. „Ein sehr gutes Projekt“, urteilt die Lehrerin.

Von Robert Tiesler

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