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Schulstandorte sind gesichert

Löwenberger Land Schulstandorte sind gesichert

Geht es nach den vorhergesagten Zahlen, wird sich in der Libertasschule (Grund- und Oberschule) bis zum Jahre 2021 nichts am Status Quo ändern. „Die Prognosen des Landkreises Oberhavel stimmen mit unseren weitestgehend überein“, sagt Roland Grüber, in der Gemeindeverwaltung des Löwenberger Landes zuständig für die Schulen.

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Die Libertasschule in Löwenberg.

Quelle: Stefan Blumberg

Löwenberger Land. Lehrer, Schüler und Eltern müssen mittelfristig nicht um die Schulstandorte im Löwenberger Land fürchten. Geht es nach den vorhergesagten Zahlen, wird sich in der Libertasschule (Grund- und Oberschule) bis zum Jahre 2021 nichts am Status Quo ändern. „Die Prognosen des Landkreises Oberhavel stimmen mit unseren weitestgehend überein“, sagt Roland Grüber, in der Gemeindeverwaltung des Löwenberger Landes zuständig für die Schulen. „Es sind genug Schüler da, um im Grundschulbereich weiterhin dreizügig zu fahren. Das betrifft die ersten bis sechsten Klassen. Zwei Klassen werden in Löwenberg unterrichtet, eine Klasse in Grüneberg.

In der Oberschule dürfte sich auch nichts ändern, schon gar nicht zum Negativen. In den nächsten Jahren werde es weiterhin zwei Züge geben. Die Tendenz für den gesamten Kreis Oberhavel besagt, dass es sukzessive mehr Schüler werden – dies trifft jedoch deutlicher auf den Südkreis zu. Wenn der Ausbau des Hortes fertig wird, ergeben sich für die Libertasschule noch ganz andere Optionen.

So ist es gar nicht so abwegig, dass es in der Oberschule durchaus auch mal eine dritte Klasse geben wird. In den nächsten beiden Jahren sei, so Roland Grüber, daran aber nicht zu denken. Viel wichtiger sei, dass der Hort überhaupt neue, dringend benötigte Möglichkeiten eröffnet. Wichtigste Errungenschaft wird sein, dass die Lehrer dadurch bessere Arbeitsbedingungen bekommen werden. Ein Lehrerzimmer in angemessener Größe existiert derweil nicht. Das Gedränge in dem jetzt genutzten Raum ist groß, es habe nicht mal jeder einen Platz.

Schulleiter Axel Klicks verwies das Gerücht ins Reich der Fabel, dass der Schulstandort Grüneberg aufgegeben werde. Es werde dauerhaft drei Grundschulklassen geben, dafür würde man die Grüneberger Einrichtung brauchen. In Grüneberg würde es sehr gute Lernbedingungen geben. Bestes Beispiel: Für die vier Klassen stehe eine Sporthalle zur Verfügung. In Löwenberg müssten sich 22 Klassen eine Halle teilen.

Die in dieser Woche im Schul- und Sozialausschuss präsentierten Zahlen bezeichnete Roland Grüber als „Planungen“. Exakt könne nicht gesagt werden, wie viele Schüler in welchem Jahr eingeschult werden. Viele Eltern würden ihre Kinder – obwohl sie das entsprechende Alter hätten – zurückstellen lassen. „So oder so gibt es aber genügend Schüler in unserer Gemeinde, so dass wir weiter sicher planen können.“

Von Stefan Blumberg

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