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Schwelbrand unterm Triebwagen

Zehdenick Schwelbrand unterm Triebwagen

Ein Triebwagen der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft fing am Sonntag im Bahnhof Zehdenick Feuer. Offenbar aufgrund eines technischen Defekts geriet nach Angaben der Feuerwehr das Drehgestell in Brand. Auf der Linie der RB 12 war es das zweite Unglück innerhalb von 24 Stunden.

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Der Triebwagen der RB 12 war am Sonntag in Brand geraten.

Quelle: Foto: Stähle

Zehdenick. Einen weiteren Zwischenfall gab es am Sonntag auf der Bahnlinie der RB 12. Im Bahnhof Zehdenick geriet das Drehgestell eines Triebwagens in Brand. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Etwa 30 Passagiere mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Der Bahnleiter reagierte geistesgegenwärtig und setzte einen Feuerlöscher ein. So konnte womöglich Schlimmeres verhindert werden. Als die Zehdenicker Feuerwehr eintraf, war der Schwelbrand weitestgehend unter Kontrolle. Die Passagiere wurden mit einem Ersatzverkehr zu den Zielorten gebracht. Nach Angaben einer NEB-Sprecherin war ein technischer Defekt ursächlich für das Unglück. Der Triebwagen sei zwar bereits länger in Betrieb, sei aber wie alle anderen Fahrzeuge auch regelmäßig gewartet worden. Stadtbrandmeister Gerd Ritter lobte am Montag das schnelle Eingreifen des Bahnpersonals. „Die Leute vor Ort haben gut agiert“, betonte er. Die Fahrzeugausbildung, die das Zugpersonal erhalte, habe sich in diesem Fall bezahlt gemacht, erklärte auch die NEB-Sprecherin.

Für das Unternehmen kommt der Ausfall des in Brand geratenen Triebwagens zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Erst am Samstag musste nach einem Zugunfall bei Klein-Mutz ein zweites Fahrzeug in die Werkstatt. „Zwei Ausfälle innerhalb von zwei Tagen zu kompensieren, das ist schon ein Kraftakt“, so die NEB-Sprecherin. Trotzdem wurde der Zugverkehr innerhalb kürzester Zeit regulär wieder aufgenommen.

Ein Kleintransporterfahrer war am Samstagmorgen am Bahnübergang Klein-Mutz an der geschlossenen Halbschranke vorbei über die Gleise gefahren und wurde dort von der Regionalbahn erfasst und über 100 Meter mitgeschliffen (MAZ berichtete). Der Fahrer wurde verletzte, der Zugführer erlitt einen Schock.

Einen weiteren Feuerwehr-Einsatz auf der Bahnstrecke hatte es nach den Stürmen der vergangenen Woche gegeben. Ein Baum behinderte zwischen Zehdenick und Vogelsang den Bahnverkehr.

Von Cindy Lüderitz

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