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Oberhavel Schwer verletzten Mann gefunden
Lokales Oberhavel Schwer verletzten Mann gefunden
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14:19 15.04.2016
Die in Oranienburg schwer verletzt aufgefundene Person, wird ins Krankenhaus nach Hennigsdorf gebracht und dort in ein künstliches Koma versetzt. Quelle: Julian stähle
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Oranienburg

Am Louise-Henrietten-Steg in Oranienburg wurde, wie die Polizei am Freitag mitteilte, bereits am 11. April ein schwer verletzter Mann gefunden. Er konnte vor Ort reanimiert werden und wurde ins Klinikum nach Hennigsdorf gebracht. Dort befindet er sich seither im künstlichen Koma. Da der Mann sowohl Schädel- als auch Gesichtsverletzungen aufwies und deren Herkunft zunächst unklar war, wurden umfangreiche kriminalpolizeiliche Ermittlungen eingeleitet und eine so genannte Lebendbegutachtung durch einen Rechtsmediziner im Krankenhaus in Hennigsdorf durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass der 48-jährige Obdachlose offenbar infolge starken Alkoholkonsums ohne Fremdeinwirkung gestürzt war. Bereits in der Vergangenheit sei der 48-Jährige mehrfach auf seiner Arbeitsstelle unvermittelt gestürzt, so dass ein Rettungswagen angefordert werden musste. Am 11. April war er zuvor von Zeugen unverletzt gesehen worden. Es liegen keine Anhaltspunkte für eine Straftat vor.

Oberkrämer: Zwei Auffahrunfälle auf der Autobahn

Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstag gegen 12 Uhr auf der Autobahn 10 in Fahrtrichtung Havelland. Dabei befuhr ein 32-jähriger Fahrer eines polnischen Sattelzuges bei hohem Verkehrsaufkommen den rechten Fahrstreifen zwischen dem Autobahnkreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Oberkrämer. Ein vorausfahrender weiterer polnischer Sattelzug musste von dessen 29-jährigem Fahrzeugführer verkehrsbedingt abgebremst werden. Aufgrund eines unzureichendem Sicherheitsabstandes fuhr der 32-jährige Fahrzeugführer mit seinem Sattelzug auf den Lkw seines Landsmanns auf. Um Fahrzeugteile von der Straße räumen zu können, musste die Richtungsfahrbahn zum Havelland kurzzeitig gesperrt werden. An beiden weiterhin fahrbereiten Sattelzügen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 4000 Euro.

Und um 12.45 Uhr ereignete sich ein Folgeunfall hinter dem Autobahnkreuz Oranienburg in Richtung Havelland. Dabei fuhr ein 47-jähriger Seat-Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen aufgrund eines offenbar unzureichenden Sicherheitsabstandes von hinten auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 700 Euro. Eine Vollsperrung war nicht erforderlich, allerdings stockte der Verkehr aufgrund des Unfalls für die Dauer von ungefähr einer Stunde.

Oberkrämer: In die Böschung gefahren

Zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden kam es am Donnerstag um 10.15 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Oberkrämer. Dabei befuhr eine 26-jährige Peugeot-Fahrerin den Beschleunigungsstreifen, um auf die Autobahn 10 in Richtung Havelland aufzufahren. Durch offenbar nicht angepasste Geschwindigkeit kam sie von der Fahrbahn ab und in der Böschung zum Stillstand. Am Pkw entstand kein sichtbarer Schaden. Neben der Fahrbahn wurden aber ein Leitpfosten und die Bankette beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 500 Euro.

Kremmen: Fahrer lässt Pkw nach Unfall auf Grünfläche stehen

Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Fahrer eines polnischen Pkw Audi am Donnerstag gegen 23.15 Uhr in der östlichen Ausfahrt Kremmen der Bundesautobahn 24 nach links von der Fahrbahn ab und nach Umfahren eines Leitpfostens auf der dortigen Grünfläche zum Stehen. Offensichtlich hatte er sich festgefahren. Danach entfernte sich der Fahrzeugführer noch vor Eintreffen der Polizei offenbar zu Fuß von der Unfallstelle und ließ das Fahrzeug verschlossen zurück. Nach der Unfallaufnahme wurde das Fahrzeug deshalb durch die Autobahnpolizei sichergestellt.

Birkenwerder: 79-jähriger Radfahrer bei Zusammenstoß verletzt

Am Triftweg/Ecke Thüringer Straße in Birkenwerder sind am Freitagvormittag gegen 9 Uhr ein Ford Focus und ein Radfahrer zusammengestoßen. Dabei wurde der 79-jährige Radfahrer verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 100 Euro geschätzt.

Glienicke: Für Graffiti aufs Dach gestiegen

Durch einen Zeugen wurde die Polizei am Donnerstag gegen 21 Uhr darüber informiert, dass sich gerade zwei Personen auf dem Dach eines Marktes an der Hauptstraße befinden. Beamten fanden zwei Jugendliche im Alter von 16 und 13 Jahren, von denen einer gerade die Feuerleiter hinunter kletterte. In einem Rucksack wurden Spraydosen sowie Einweghandschuhe gefunden und sichergestellt. Die Jugendlichen hatten an einem Lüftungsaufbau mehrere unverständliche Graffitis angebracht. Nach eigenen Angaben handelt es sich dabei um den ersten Versuch der „künstlerischen Verwirklichung“. Die Jugendlichen wurden am Ort an die jeweiligen Väter übergeben. Ein zunächst vermuteter Einbruch konnte ausgeschlossen werden.

Von MAZonline

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