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Schwere Zeiten für Busgäste

Hennigsdorf Schwere Zeiten für Busgäste

Menschen, die auf den Bus angewiesen sind, müssen sich demnächst in Hennigsdorf umorientieren. Wegen der Sanierung der Marwitzer Straße fahren ab dem kommenden Jahr einige Linien anders. In Nieder Neuendorf beim Abriss und Neunbau der Brücke dauert es indes demnächst etwas länger.

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Die Marwitzer Straße soll ab dem Sommer saniert werden. Das wird sich unter anderem auf den Busverkehr in Hennigsdorf auswirken.

Quelle: Foto: paetzel

Hennigsdorf. Im August startet aller Voraussicht nach die Sanierung der holperigen Marwitzer Straße, zunächst wird im ersten Bauabschnitt die Strecke von Alte Fontanestraße bis Fontanestraße erneuert. Für Busse dürfte das noch unproblematisch sein. Frust über den Fahrplan könnte sich für viele Busnutzer dann aber einstellen, wenn ab Frühjahr 2018 Bushaltestellen entlang der Marwitzer Straße von den Baumaßnahmen betroffen sein werden. „Auf jeden Fall ist der ÖPNV aber auch gewährleistet, auch nach Hennigsdorf-Nord“, erklärte Dirk Asmus, Fachdienstleiter Öffentliche Anlagen. Die Verwaltung werde rechtzeitig informieren, welche Haltestellen nicht angefahren würden durch die Baumaßnahme.

Erste Gespräche mit der OVG habe es gegeben, Entscheidungen seien aber erst zum Ende des Jahres zu erwarten, so Asmus. In der Linienführung werde sich aber einiges ändern. Die Linie 808 und 809 würden nicht mehr Hennigsdorf-Nord anfahren, weil da die Linie 824 rumfahre. „Das ist für Nord eigentlich schon eine Verbesserung, weil die Linie öfter und länger bedient wird“, so Asmus. Diese Linie wird nach Informationen der OVG dann über Fontanestraße, Fontanesiedlung, Reinickendorfer und Friedrich-Wolf-Straße in Richtung Krankenhaus verlaufen. „Dazu soll es nach Möglichkeiten zeitweise Halteverbote geben, damit der Gegenverkehr auf der Strecke gewährleistet ist“, erklärt Rene Buyna, für den Bereich Verkehr zuständige Betriebsleiter der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG).

Im November beginnt auch der Abriss der alten Brücke in Nieder Neuendorf. Eine Behelfsbrücke soll bis Frühjahr 2019 den Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeileiten, dazu sollen Ampeln zum Einsatz kommen. Fahrgäste der Buslinie 136 zwischen Spandau und Hennigsdorf sollten zwischen 20 und 25 Minuten mehr Zeit einplanen, erklärt Rene Buyna. Eine ortsnahe Umleitung gibt es dagegen nicht. Bei einer kurzfristigen einspurigen Baustelle in Nieder Neuendorf im vergangenen Jahr staute es sich weit bis nach Spandau hinein, die Verzögerung betrug bis zu 45 Minuten. Das dürfe bei der langfristig vorbereiteten Baustelle aber nicht passieren, erklärt Buyna. Die OVG hoffe, dass die zuständige Firma die Ampeln vor Ort so schaltet, dass sie dem Verkehrsfluss aus beiden Richtungen einigermaßen gerecht wird. „Wir versuchen auch, den Fahrplan so zu gestalten, dass wir wenigstens die Abfahrzeiten in Hennigsdorf garantieren können“, so Buyna. Zusätzliche Busse könne die OVG auf der Strecke allerdings nicht zur Verfügung stellen.

Von Marco Paetzel

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