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Senioren feiern ab jetzt in der alten Schule

Liebenwalde Senioren feiern ab jetzt in der alten Schule

Bis zum Sommer trafen sich die Mitglieder der Liebenwalder Volkssolidarität regelmäßig an der Hammerallee. Doch das Haus war sanierungsbedürftig. Jetzt sind die neuen Räume in der alten Oberschule eingeweiht worden – am Donnerstagnachmittag fand dort das Herbstfest statt.

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Zum Fest gab es gestern Kaffee und Kuchen und natürlich Sekt.

Quelle: Enrico Kugler

Liebenwalde. Der Umzug ist geglückt. Die Mitglieder der Liebenwalder Volkssolidarität (VS) haben ihre Räume in der Hammerallee verlassen und treffen sich nun in der ehemaligen Oberschule in der Zehdenicker Straße. Am Donnerstagnachmittag wurde dort nicht nur das Herbstfest gefeiert, sondern auch die offizielle Einweihung der neuen Räume.

„Das ist gut hier“, sagte Wolfgang Sacher. Der 73-Jährige muss es wissen, denn bis März war er der Vorsitzende der Liebenwalder Volkssolidarität. „Hier ist alles neu gemacht, die Technik ist erneuert, nur der Raum könnte ein bisschen größer sein.“ Tatsächlich waren gestern fast 50 Leute zum Herbstfest gekommen, da wurde es ein wenig eng. „Andererseits haben wir ja nicht so oft so große Feiern“, sagt Marlies Düsterhaupt, die die Ortsgruppe leitet. „Für das Sommerfest können wir zum Beispiel auch das Foyer nutzen.“ Sie ist glücklich über die neuen Räume. „Anfang Juli haben wir in der Hammerallee alles ausgeräumt und sind hier rübergezogen, Ende August kamen noch die Stühle“, erzählt sie. Ein bisschen Wehmut sei natürlich auch vorhanden, immerhin nutzten die Senioren die bisherigen Räume viele Jahre lang.

Prost

Prost!

Quelle: Enrico Kugler

„Alle unsere Arbeitsgemeinschaften sind hier untergekommen“, sagt Christa Fiedler aus Liebenwalde. „Hier ist alles sauber und schön, Wehmut habe ich da keinen.“ So ein Umzug stelle etwas Neues dar, und das sei immer gut.

„Der Bürgermeister hat uns sehr unterstützt“, betont Christel Seifarth vom VS-Mitgliederverband Oberhavel. „Bei der Findung und der Herrichtung der neuen Räume.“ Immerhin gehört Liebenwalde zu den größten Gruppen der Volkssolidarität in der Region. 108 Mitglieder hat sie zurzeit. „Sie sind Verbindungen gegen die Einsamkeit und Isolation“, sagt Christel Seifarth über die Treffpunkte.

Wolfgang Sacher ist im Vorstand der VS in Liebenwalde

Wolfgang Sacher ist im Vorstand der VS in Liebenwalde.

Quelle: Enrico Kugler

Eine, die sich kümmert, ist auch Heidi Büttner. Jeden Montag übernimmt sie ehrenamtlich den AOK-Service in Liebenwalde – jetzt auch immer in den VS-Räumen in der alten Schule. „Zu mir kommen die Leute mit Anträgen für Pflegestufen, oder sie wollen Befreiungen oder Unterlagen für Patientenverfügungen“, erzählt sie. Heidi Büttner nimmt dann Kontakt mit einer Außendienstmitarbeiterin der Krankenkasse auf. „Die Aufgabe macht mir Spaß, ich mache das bestimmt seit 15 Jahren.“ Dafür bekommt sie noch nicht mal eine Aufwandsentschädigung. „Diese Art des Ehrenamtes wird immer noch nicht genügend anerkannt“, kritisiert Christel Seifarth in diesem Zusammenhang.

Am Donnerstag wurde aber erst mal die Einweihung der neuen Räume gefeiert. Bei Kaffee und Kuchen plauderten die gut 50 Damen und Herren miteinander und lauschten den Darbietungen der Kinder. Unter den Gästen war auch Liebenwaldes Bürgermeister Jörn Lehmann. Ihm war es wichtig, die Senioren bei der Suche nach neuen Räumen zu unterstützen, erklärte er. „Sie gehören zum Leben in der Stadt. Insofern habe ich schnell meine Unterstützung zugesagt.“

Von Robert Tiesler

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