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Senioren sollen ins Klubhaus ziehen

Diskussion in Kremmen Senioren sollen ins Klubhaus ziehen

Noch steht das Klubhaus am Kremmener Marktplatz leer. 2016 zieht die Bäckerei Plentz ins Erdgeschoss. Was aber passiert mit den Etagen darüber? Eine Idee: Auf dem Grundstück soll ein Anbau entstehen, der für altersgerechtes Wohnen genutzt wird. Aber auch für Familien und Senioren soll einiges gemacht werden.

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Das Klubhaus am Kremmener Marktplatz.

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Die Diskussion um die Nutzung des Kremmener Klubhauses geht weiter. Bislang steht nur fest, dass 2016 in das Erdgeschoss die Bäckerei Plentz einzieht. Was mit den oberen Etagen geschehen soll, ist unklar.

Die Fraktion Die Linke/Bürger für Bürger/Koop hat nun eine konkrete Idee eingebracht, die bei der nächsten Hauptausschusssitzung diskutiert werden soll. Auf den Grundstücken Am Markt 14 und 16 soll altersgerechtes Wohnen möglich gemacht werden. Darüber hinaus könnte es Gemeinschaftsräume geben, aber auch Wohnungen für Familien mit Kindern. „Um eine gute soziale Durchmischung zu gewährleisten“, sagt Reiner Tietz (Linke).

Die Stadt Kremmen solle beide Grundstücke im Eigentum belassen und sie durch eine zusätzliche Bebauung mit Wohnraum aufwerten. Hinter dem Klubhaus könnte ein Neubau entstehen. Die oberen Geschosse des denkmalgeschützten Bauwerkes könnten von allen Einwohnern Kremmens genutzt werden, so Reiner Tietz weiter.

Der Gebäudekomplex werde sich wegen seiner guten Lage und Erreichbarkeit im Zentrum als gesellschaftliches und Seniorenzentrum der Stadt entwickeln, sagt der Stadtverordnete. Um in die oberen Etagen zu gelangen, solle ein Fahrstuhl eingebaut werden.

Eine Realisierung ist aus Sicht von Reiner Tietz wegen der aktuell günstigen Finanzierungsmöglichkeit unproblematisch, auch Fördermöglichkeiten seien zu prüfen. Die Stadt würde dem Beispiel anderer Kommunen wie Liebenwalde folgen, die diesen Weg auch bestritten und selbst entsprechende Einrichtungen finanziert haben.

Eckhard Koop (parteilos), der zu den Antragstellern gehört, ist es ein besonderes Anliegen, den großen Saal in seiner jetzigen Form zu behalten. Im Juni sind Pläne vorgestellt worden, nachdem der Saal umgebaut werden würde. Vom neuen Fahrstuhl aus, könnten die Gäste von hinten in den großen Raum gelangen. Die heutige Bühne wäre dann das Foyer. „Die Bühne muss bleiben“, sagt Eckhard Koop. Sie könne von Senioren, Vereinen, aber auch für größere Veranstaltungen zum Beispiel vom Theater „Tiefste Provinz“ genutzt werden, so Koop weiter.

Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) kündigte an, den Hauptausschuss, in dem es um das Klubhaus geht, zum 30. September anzusetzen. Er fordert von den Antragstellern ein Finanzierungskonzept für ihre Idee.

Von Robert Tiesler

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