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Seniorenheim-Investoren sollen nachbessern

Velten Seniorenheim-Investoren sollen nachbessern

Der Veltener Stadtentwicklungsausschuss begrüßt die Pläne für den Bau der Seniorenresidenz Schweihofer. Nicht einverstanden ist man aber mit der Zahl der Parkplätze. Die Investoren sollen deshalb jetzt nachbessern.

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Die Seniorenresidenz Schweihofer soll auf dem Grundstück Breite Straße 71-72 entstehen, wo sich derzeit noch eine Bauruine befindet.

Quelle: HP&P

Velten. Nachdem ein neuer Betreiber für die geplante Seniorenresidenz Schweihofer in Velten gewonnen wurde, sollte Schwung in das seit einigen Jahren stagnierende Projekt kommen. Nun ist aber erneut ein Hindernis aufgetaucht. Der Veltener Stadtentwicklungsausschuss gab am Dienstagabend keine Empfehlung für den Bebauungsplan Breite Straße 71-72, sondern vertagte seine Entscheidung.

„Die geplanten zwölf Stellplätze sind nicht ausreichend“, sagt der Ausschussvorsitzende Marcel Siegert (Pro Velten). Es dürfe nicht passieren, dass Velten ein schönes Seniorenheim habe, rundherum aber ein mittleres Verkehrschaos herrsche. Siegert macht darauf aufmerksam, dass auch ein öffentliches Café eingerichtet werden solle. Dafür würden ebenso Parkplätze benötigt. Außerdem sei in den Unterlagen die Begrifflichkeit nicht ganz klar, weil sowohl von einem Pflegeheim als auch vom betreuten Wohnen die Rede ist. Beim betreuten Wohnen sei die geforderte Stellplatzzahl größer. Siegert erklärt, dass die Stadtverordnetenversammlung gerade erst die Stellplatzsatzung beschlossen habe und sich nun auch daran halten müsse. Er bemängelt, dass von Seiten der Stadt nicht schon eher Einfluss im Hinblick auf mehr Parkplätze genommen worden sei.

Der Ausschussvorsitzende betont aber, dass die Veltener sehr glücklich über das Vorhaben für die Seniorenresidenz Schweihofer seien. Die dort vorgesehen Plätze werden gebraucht. Es sei nicht im Interesse der Stadtverordneten, die Sache auf die lange Bank zu schieben. Dies habe er auch gegenüber den Investoren deutlich gemacht. Siegert hofft, dass der B-Plan zügig nachgebessert werden kann.

Die HP&P-Gruppe hat das Grundstück erworben und die Michael-Bethke-Unternehmensgruppe als Betreiber gewonnen, die unter anderem im Oranienburger Seniorenheim Louise Henriette von Oranien die Regie hat und 700 Mitarbeiter in fünf Bundesländern beschäftigt. Die HP&P-Gruppe hat mehr als 80 Seniorenimmobilien und rund 200 000 Quadratmeter Einzelhandelsflächen entwickelt und gebaut.

„An dem Standort in Velten soll eine vollstationäre Pflegeeinrichtung mit insgesamt 116 Betten entstehen, mit 108 Einzelzimmern und vier Doppelzimmern“ heißt es in der Projektbeschreibung. Die beiden Partner, der Bauherr und der künftige Betreiber, haben das Projekt eng miteinander abgestimmt.

Der Stadtentwicklungsausschuss befasste sich auch mit dem Wohnungsbauprojekt an der Mühlenstraße 31/Ecke Luisenstraße. Die Stadt hat der Regionalentwicklungsgesellschaft (REG) dort ein Grundstück von etwa 8000 Quadratmetern verkauft.

Die REG will die Substanz der dortigen Ofenfabrik sanieren und auch Neubauten wären möglich. Es sei daran gedacht, 57 Wohnungen zu schaffen, so Ivonne Pelz von der Stadtverwaltung. Die Planungen befinden sich aber noch in der Anfangsphase. Die REG und die Stadt Velten haben sich auf die Fahnen geschrieben, kommunalen Wohnraum zu schaffen, denn der wird in der Ofenstadt, wo inzwischen fast Vollvermietung herrscht, dringend gebraucht.

Von Heiko Hohenhaus

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