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Oberhavel Seniorin ärgert versperrter Zugang
Lokales Oberhavel Seniorin ärgert versperrter Zugang
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10:53 27.02.2018
Wegen eventuell auftretender Wildschäden bleibt das Tor verschlossen. Quelle: privat
Birkenwerder/Borgsdorf

Einmal pro Woche möchte ihre Mutter zum Waldfriedhof von Birkenwerder, sagt Karola Hinz aus Rostock. Es ist der 85-Jährigen wichtig, das Grab ihres Mannes in Ordnung zu halten. Da er Tischler war, sollte seine Urne vor zweieinhalb Jahren unter einem Baum bestattet werden. Deshalb habe sie sich als Borgsdorferin trotzdem für den Friedhof in Birkenwerder entschieden. Zuvor hatte sie sich extra erkundigt, ob der Zugang von der Borgsdorfer Seite her langfristig gesichert ist. Das sei ihr auch zugesichert worden, sagt Karola Hinz. Doch seit November ist der Übergang zwischen den Friedhöfen in Borgsdorf und Birkenwerder geschlossen – um Wildschweinen den Zugang zu versperren und sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, die den deutlich längeren Umweg zum Vordereingang nicht mehr allein bewältigen könne.

Mancher fragt sich: Welches Verständnis? Quelle: privat

Mehrere Familienmitglieder hätten sich seitdem an die Friedhofsverwaltung gewandt. Das Anliegen: der Mutter, Oma und Tante wieder den kurzen Zugang zu ermöglichen, wenigstens ab dem Frühjahr. Immer sei zugesichert worden, dass die Sache weitergegeben wird. „Seitdem haben wir nichts mehr gehört. Es gab gar kein Echo“, sagt Karola Hinz. Das selbe Problem habe die Freundin ihrer Mutter, die in der Borgsdorfer Nachbarschaft wohnt und deren Mann gleich neben ihrem Vater bestattet sei.

„Wir wollen kurzfristig einen neuen Zaun um den gesamten Waldfriedhof bauen“, sagt Bürgermeister Stephan Zimniok. Der als wichtig angesehene Übergang zum Borgsdorfer Friedhof soll so gestaltet werden, dass Menschen passieren können, Wildschweine aber nicht. „Das Projekt soll in diesem Jahr realisiert werden, Haushaltsmittel sind eingestellt“, so Zimniok. Für die Bauart des Zaunes werde die Verwaltung auf Wunsch der Kommunalpolitik drei Varianten im Fachausschuss vorstellen. Nach einer Entscheidung werde ausgeschrieben. Mit einer Ausführung rechne er jedoch nicht vor dem Sommer, sagt Zimniok und bittet um Geduld.

Von Helge Treichel

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