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Sex-Spielzeug löst Polizei-Einsatz aus

Verängstigte Nachbarn in Oranienburg Sex-Spielzeug löst Polizei-Einsatz aus

Ein vibrierender und klingelnder Briefkasten versetzte am Dienstagnachmittag in Oranienburg die Bewohner eines Mehrfamilienhauses dermaßen in Angst und Schrecken, dass diese sich nicht mehr aus ihrem Haus heraus trauten. Mutige Polizisten klärten den Fall auf.

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Im Briefkasten eines Mehrfamilienhauses vibrierte und klingelte es dermaßen, dass Hausbewohner die Polizei verständigten (Symbolbild).

Quelle: DPA-Archiv

Oranienburg. Schreckmomente in der Berliner Straße in Oranienburg am Dienstagnachmittag (5. Dezember) gegen 15.30 Uhr. Aufmerksame Bewohner eines Mehrfamilienhauses meldeten sich bei der Polizei in Oranienburg, da sie aus einem Briefkasten in ihrem Haus verdächtige Geräusche vernommen hatten. Über einen längeren Zeitraum würde es aus dem betroffenen Briefkasten klingeln und vibrieren, erklärten die Bewohner den Beamten. Vermutlich zusätzlich sensibilisiert durch die aktuell bekannte Problematik der DHL-Erpressung entwickelte sich die Situation für die Hausbewohner derart, dass diese sich schließlich nicht mehr aus dem Haus trauten.

Die wenig später vor Ort eingetroffenen Polizisten inspizierten den betroffenen Briefkasten und wagten schließlich einen Blick durch den Schlitz ins Innere. Nachdem sie den Verursacher der Geräusche erblickt hatten, konnten sie den Hausbewohnern Entwarnung vermelden: Offensichtlich hatte eine bislang unbekannte Person einen Vibrator in den Briefkasten geworfen worden, der entweder zuvor aktiviert worden war oder sich aber beim Hineinwerfen in den Briefkasten selbstständig angeschaltet hatte.

Die Inhaber des Briefkastens konnten vor Ort nicht angetroffen werden. Die Beamten entschieden daraufhin, eine offizielle Entwarnung an die Hausbewohner herauszugeben sowie das Corpus Delicti an Ort und Stelle zu lassen, da zu erwarten war, dass sich durch die zur Neige gehenden Batterien das Gerät demnächst eigenständig deaktivieren würde.

Weitere Ermittlungen nahm die Polizei nicht vor, da nach ersten Erkenntnissen von keinem Straftatbestand auszugehen war.

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Von MAZonline

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