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Sicher mit dem Bus nach Vehlefanz

Verkehrserziehung an der Nashorn-Grundschule Sicher mit dem Bus nach Vehlefanz

Es ist zur Tradition geworden, dass die Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) zu Beginn des Schuljahres für die Erstklässler in Oberhavel die Busschule anbietet. In diesen Tagen machte sie Station in der Nashorn-Grundschule in Vehlefanz. Die Kinder erfahren, wie sie sich zu verhalten haben.

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Die Schlagkraft einer Trinkflasche bei einer Vollbremsung ist enorm, erfuhren die Kinder.

Quelle: Juliane Weser

Vehlefanz. „Wie benimmt man sich an einer Bushaltestelle?“, fragt die Polizistin der Verkehrswacht die Erstklässler. „Ruhig“, antwortet Paul. „Und wie viel Abstand solltet ihr zum Bus halten?“ Die Kinder raten: „Einen Schritt.“ „Drei Meter.“ Lilli kennt die Antwort: „Einen Meter.“

Es ist zur Tradition geworden, dass die Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) zu Beginn des Schuljahres für die Erstklässler in Oberhavel die Busschule anbietet. In diesen Tagen machte sie Station in der Nashorn-Grundschule in Vehlefanz. Die Busschule gliedert sich in zwei Themenblöcke. Es gibt einen theoretischen Teil, den die Oranienburger Verkehrswacht übernimmt. In einer guten halben Stunde sprechen die Polizisten mit den Kindern darüber, wie sie sich auf ihrem Schulweg zu verhalten haben. Für den praktischen Part zeichnet die OVG verantwortlich. Dazu fahren die Oberhavel Verkehrsbetriebe direkt mit einem ihrer Busse vor die jeweilige Schule, und zeigen den Kindern vor Ort, wo Gefahren im Bus lauern könnten.

Einen Meter vom Bus Abstand zu halten klingt für Erwachsene leicht. Aber wie soll ein sechsjähriges Kind wissen, wie viel ein Meter ist? Die Polizistin gibt einen Tipp. Die Erstklässler der Nashorn-Grundschule sollen ihre Arme zur Seite ausstrecken. „Der Abstand von der rechten zur linken Hand ist ungefähr ein Meter.“ Die Kleinen staunen. Dann wird das Einsteigen am Bus geübt. Die Jungen und Mädchen stehen hintereinander und haben ihre Mappen auf. Schnell wird klar, wenn sie einsteigen, dann prallen die Schulranzen auch mal gegen das Gesicht des Hintermannes. Also rät Rico ­Rossati von der OVG, die Mappen beim Einsteigen in die Hand zu nehmen. So ist die Gefahr gebannt. Die Busfahrkarte sollte sich dabei in der anderen Hand befinden. „So klappt das Einsteigen schneller.“ Im Bus sollten die Schulranzen niemals im Gang stehen. Die anderen Fahrgäste kommen sonst nicht durch. Beim Hinsetzen müssen die Schulmappen unter die Füße. Das verhindert bei einer möglichen Vollbremsung, dass die Mappen durch den Bus fliegen. Essen und trinken sind während der Busfahrt nicht gestattet. Die Schlagkraft einer Trinkflasche bei einer Gefahrenbremsung sei immens, so der Busfahrer. Was alles passieren kann, wenn der Bus eine Vollbremsung machen muss, zeigt der Busfahrer mit dem Maskottchen der OVG.

Von Juliane Weser

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