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Sieben Männer und eine neue Straße

Oranienburg Sieben Männer und eine neue Straße

Im Stadtgebiet von Oranienburg gibt es immer noch 180 bis 200 Kilometer unbefestigte Straßen. Nun reduziert sich die Zahl um 800 Meter. Die Hildburghausener Straße in Süd kann sich nun wirklich eine Straße nennen, mit asphaltiere Fahrbahn, einem breiten Gehweg, moderner Beleuchtung und neuen Abwasserleitungen. Und vor allem: einem sicheren Schulweg.

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Mit vereinten Kräften wurde gestern das Band durchschnitten und damit die Straße offiziell freigegeben.

Quelle: Andrea Kathert

Oranienburg. Die sieben Männer auf dem Foto haben am Donnerstag Oranienburg um eine ausgebaute Straße reicher gemacht. Sie griffen auf der Hildburghausener Straße zur Schere (v. l.): Oberbauleiter Jens Rosenthal von der Baufirma Matthäi, Baustadtrat Frank Oltersdorf, Tiefbauamtsleiter Thorsten Junker, Rainer Manzl von den Stadtwerken, Markus Fichtner vom Planungsbüro Gruppe Planwerk, Ingo Zacharias vom Planungsbüro H & W und der Matthäi-Bauleiter vor Ort, Alexander Marquardt.

Die Stadt hat erst vor kurzem einen Straßenabschnitt der Wupperstraße freigegeben, der den Kindern in Süd verhilft, sicherer in ihre neue Comenuisschule zu kommen. Nun ist rechtzeitig vor dem Wintereinbruch auch noch die komplette Hildburghausener Straße fertig geworden. Gestern erfolgte der obligatorische Schnitt durch das Band. „Das ist eine gute Sache für Oranienburg-Süd“, sagte Baustatdrat Frank Oltersdorf.

Der Abschnitt zwischen der Arthur-Becker-Straße in der Weißen Stadt bis zur Jenaer Straße misst knapp 800 Meter. Gerade an der Hildburghausener Straße entstanden viele neue Einfamilienhäuser, die einen weiteren Zuwachs der Kinderzahlen erwarten lassen. Und schon entsteht das nächste Wohngebiet. In zwei bis drei Jahren dürften es noch viel mehr Anlieger werden. Und an der Ausbaustrecke liegt außerdem die Behinderteneinrichtung der Caritas mit einer Schule.

Wieder eine Sandpiste weniger in Süd

Die Hildburghausener Straße wurde auf einer Gesamtlänge von 788 Metern ausgebaut.

Die Kosten liegen bei circa 725 000 Euro, davon investierte die Stadt 626 615 Euro. Den Rest übernahm der Entwässerungsbetrieb Oranienburg.

Die Breite der Fahrbahn beträgt circa 5,10 Meter. der östlich Gehweg hat eine Breite von drei Metern. Insgesamt wurden 4 100 Quadratmeter ausgebaut.

Die Planung der Straße wurde von der Firma Gruppe Planwerk übernommen. Für den Entwässerungsbetrieb plante das Büro H & W. Bauausführende Firma ist Matthäi.

Im Frühjahr 2017 werden 49 Bäume gepflanzt.

Die Hildburghausener Straße war ursprünglich nur teilweise mit Betonplatten befestigt, in manchen Abschnitten gab es nur eine Sandpiste. Neben dem Straßenbau, den die Stadt übernahm, verlegte der Entwässerungsbetrieb 480 Meter neue Schmutzwasserleitungen. Die Arbeiten verzögerten sich ein wenig, weil die Bombensuche im Vorfeld länger dauerte.

Die fünf Meter breite Fahrbahn ist von Grünstreifen gesäumt. Das Regenwasser soll in Mulden versickern. Moderne Straßenlampen stehen nun am Gehweg. Im Frühjahr werden noch 49 Bäume gepflanzt. Bereits im vorigen Jahr von Juli bis November, wurde der erste Bauabschnitt von der Jenaer bis zur Weimarer Straße ausgebaut. In diesem Jahr legte die Firma Matthäi im Mai los. Das Besondere an der Hildburghausener Straße ist der drei Meter Breite Gehweg. Der dürfte genügend Platz für die Kinder bieten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu ihrer Grundschule wollen. Ein guter Grund für den Ausbau. „Die Anwohner nehmen das sehr positiv auf“, sagte Oltersdorf.

Von Andrea Kathert

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