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Sieger im Wettbewerb #nachgefragt

Oranienburg Sieger im Wettbewerb #nachgefragt

Die Schreiber der acht besten Berichte über ihre Schülerpraktika sind am Donnerstagmittag im Orangesaal des Oranienburger Schlosses durch Landrat und IHK-Chef ausgezeichnet worden.

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Die acht Gewinner wurden durch Landrat Weskamp und IHK-Oberhavel-Chef, Philipp Gall (l.) im Orangesaal des Schlosses ausgezeichnet.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. „Praktika sind eine gute Möglichkeit, ein Gefühl für den Beruf zu bekommen.“ Zudem kann es die Entscheidung erleichtern: Ist das Bäckerhandwerk oder der Beruf des Pharmakanten etwas für mich oder nicht? Landrat Ludger Weskamp erinnert am Donnerstagmittag daran, dass er mal ein Praktikum bei der Post gemacht hatte. Um zu sehen, in wieweit der Beruf des Vaters abgefärbt hatte – der war Briefträger. Es kam dann doch anders....

Diese Chance, Unternehmen vor Ort kennen zu lernen, mal reinzuriechen in kleine und große Firmen und deren Arbeitsrhythmus, die haben auch die acht Schüler genutzt, die Landrat und Philipp Gall von der IHK-Oberhavel gestern Mittag im Orangesaal des Schlosses ausgezeichnet haben.

Der Schülerwettbewerb „#nachgefragt“ erlebte seine Premiere. Aufgerufen waren dabei Schulen in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Oberhavel und Havelland. Die Idee stammt aus Hessen und war dort ein Erfolg. Schulen und Schüler konnten sich bewerben und ihren „Praktikumsbericht“ einreichen. Zehn Schulen aus Oberhavel machten mit und reichten 75 Berichte von Schülern ein. Eine siebenköpfige Jury, in der Firmenmitarbeiter ebenso saßen wie Eltern und Schulamt hatte die Qual der Wahl.

„Das Blatt auf dem Ausbildungsmarkt hat sich grundlegend gewendet“, begründet Philipp Gall die Aktion. Umwarben früher Hunderte junge Leute die Unternehmen, so ist es heute umgekehrt. Um so wichtiger sei es, angesichts des Arbeitskräftemangels, dass nicht jeder eine oder mehrere Lehrstellen antritt, um sie wieder abzubrechen. Vorher sollte man sich ausprobieren und gleich richtig entscheiden.

Seinen Erfahrungsbericht gab in der Auszeichnungsrunde auch Kevin Barthel, der wohl die „Schrauber-Gene“ im Blut hat. Bei seinem Opa wollte er nicht in die Lehre gehen, aber bei Endres in Oranienburg fühlt er sich inzwischen wohl und genau richtig. Er lernt im zweiten Lehrjahr Mechatroniker für Kfz-Nutzfahrzeuge.

Den festlichen Rahmen für die Veranstaltung boten Musiker der Musikschule Klangfarbe Orange mit Instrumentalversionen von „Geboren, um zu leben“ und „Halleluja“. Und Poetry-Slammer Lucas Böhme aus dem Erzgebirge nahm seine eigene Berufsfindung mit unterhaltsamem Wortwitz auf die Schippe.

Jonathan Wiesner heimste gestern Platz drei ein, unter anderem weil sein Praktikumsbericht auch ein Berufsquiz für die Mitschüler beinhaltet, Lukas Hübner punkte „mit einem hervorragenden Schreibstil“, lobte Gall. Und auf dem Siegetreppchen stand Maxima Heyden, die über ihre Zeit in einer Werbeagentur berichtet hatte.

1. Platz: Maxima Heyden, Rosenthalschule Hohen Neuendorf, Firma: Weinert & Partner Werbeagentur, Berlin.

2. Lukas Hübner, Torhorstschule Oranienburg, Zollamt Velten

3. Jonathan Wiesner, Albert-Schweitzer-Oberschule Hennigsdorf, Möbeltischlerei Thiele

4. Claudius Knuth, Schweitzerschule, T-Systems International

5. Fabian Lichtwer, Rosenthalschule, Verbindung mit Licht

6. Jana Quensel, Bollhagengymnasium, Kita „Krämer Kids“

7. Jean Luc Flämig, Schweitzerschule, Takeda Oranienburg

8. Nikita Peck, Neues Gymnasium Glienicke, Kai Wegner, MdB

 

Von Heike Bergt

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