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Simon macht Freiwilligendienst in Avignon

Bärenklau Simon macht Freiwilligendienst in Avignon

Am 30. Juli wird Simon Schülzky (18) Bärenklau und sein Elternhaus verlassen. Ein Jahr lang will er in einem Jugendgäsetehaus in Avignon, Frankreich, arbeiten und wohnen. Er absolviert einen Freiwilligendienst beim SFD, dem in Kassel ansässigen Sozialen Friedensdienst.

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Simon Schülzky (18) mit seiner Volunteer-Card.

Quelle: Robert Tiesler

Bärenklau. Für Simon Schülzky endet am 30. Juli eine Ära. Dann wird er zu Hause bei seinen Eltern in Bärenklau ausziehen – vermutlich für immer. Der Abiturient des Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums wird für ein Jahr nach Frankreich gehen. Er absolviert einen Freiwilligendienst beim SFD, dem in Kassel ansässigen Sozialen Friedensdienst.

Eigentlich hatte er sich um Spanien beworben, das aber hat nicht geklappt. Nun geht es nach Avignon in Frankreich. Ein Jahr lang wird er im dortigen Jugendgästehaus arbeiten – an der Bar, in der Küche, er wird kellnern, Tische decken, putzen und mit den Besuchern Kontakt halten. „Das ist eine große Unterstützung für die Leute dort“, sagt der junge Bärenklauer. 30 bis 35 Stunden pro Woche steht er dort im Dienst. „Ich werde also auch noch Zeit haben, die Gegend zu erkunden.“ Simon Schülzky bezeichnet das als Win-Win-Situation. Es haben alle Seiten etwas davon.

Kürzlich musste er dafür ein Seminar besuchen. Dort ging es um Krisenmanagements, um Problembewältigungen, um die Versicherung, das Konto und um vieles mehr, was er in den kommenden Monaten wissen muss. „Da habe ich dann auch meinen ganzen SFD-Jahrgang kennengelernt“, erzählt der 18-Jährige.

Eine Aufgabe hat er aber noch: Er muss einen Förderkreis bilden. Zwar bekommt der SFD staatliche Unterstützung. Aber nicht so viel, dass alles finanziert wird. 2000 Euro muss er zusammensammeln, ein bisschen was hat er bereits von Firmen aus dem Ort und weiteren Sponsoren.

Am meisten freut er sich auf seine neue Selbstständigkeit. „Für Heimweh bin ich nicht der Typ für. Ich denke, ich werde sehr viel Spaß haben.“ Wichtig sei auf jeden Fall die Auslandserfahrung. „Jeder soll so was machen.“ Wohin es ihn danach verschlägt, ist noch offen.

Wer Simon unterstützen will, erreicht ihn per E-Mail: simon@schuezky.de.

Von Robert Tiesler

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