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Sind denn hier noch alle ganz dicht?

Erdgasleitungen werden im Mühlenbecker Land kontrolliert Sind denn hier noch alle ganz dicht?

Die EWE NETZ GmbH beginnt am 20. Juni mit der Netzüberprüfung im Mühlenbecker Land. Etwa bis Ende Juli wird die Überprüfung der rund 60 Kilometer Erdgasleitungen im Ortsteil Zühlsdorf dauern. „Unser Ziel ist es, bei der Kontrolle der Ortsnetz- und Hausanschlussleitungen undichte Stellen aufzuspüren“, so EWE NETZBezirksmeister Bodo Prause.

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Hendryk Schütt (l.) und Maik Meyer überprüfen in den nächsten Wochen die Erdgasleitungen in Zühlsdorf.

Quelle: EWE Netz

Mühlenbecker Land. Die EWE NETZ GmbH beginnt am 20. Juni mit der Netzüberprüfung im Mühlenbecker Land. Etwa bis Ende Juli wird die Überprüfung der rund 60 Kilometer Erdgasleitungen im Ortsteil Zühlsdorf dauern. „Unser Ziel ist es, bei der Kontrolle der Ortsnetz- und Hausanschlussleitungen undichte Stellen aufzuspüren“, so EWE NETZBezirksmeister Bodo Prause. Im gesamten EWE-Netzgebiet überprüft das Unternehmen jährlich etwa 25.000 Kilometer.

Erdgas besteht im Wesentlichen aus Methan und ist leichter als Luft. Sollte eine Gasleitung auch nur eine minimale Undichtigkeit aufweisen, steigt das Erdgas an die Oberfläche. „Wir nehmen es dann dort mit Hilfe einer Art High-Tech-Nase wahr“, so Bodo Prause. Das Messgerät bestehe aus einem langen Stab mit einem weichen Plastikteppich.

Empfindliche Messgeräte schlagen Alarm

„Darunter wird ständig Luft angesaugt, die in das eigentliche Messgerät geleitet wird. Sobald der Methan-Anteil pro Kubikmeter Luft höher als ein Hunderttausendstel ist, piept das Gerät“, erklärt der Bezirksmeister. „Unsere Kontrollen zeigen, dass unser Gasnetz in einem sehr guten Zustand ist. Die Anzahl der Schäden ist durch unsere kontinuierliche Instandhaltung und Wartung, aber auch unsere langjährigen Erfahrungen weitaus niedriger als im Bundesdurchschnitt“, so Bodo Prause weiter. Das mache sich vor allem in den geringen Unterbrechungen der Gasversorgung bemerkbar: 37 Sekunden je angeschlossenem Verbraucher im Jahr 2014 im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt von 78 Sekunden.

Vorrangig auf Privatgrundstücken werden Lecks entdeckt

Neben den Leitungen entlang der Straße müssen bei den Routine-Überprüfungen auch die Hausanschlüsse auf den Privatgrundstücken kontrolliert werden. „Gerade hier werden immer wieder Leckagen entdeckt, die durch Bodeneinschlaghülsen für Zaunpfosten verursacht werden“, erläutert Bodo Prause. EWE NETZ bittet daher um Verständnis, wenn für die Prüfarbeiten Grundstückseinfahrten und Gärten betreten werden müssen. „Wir kontrollieren jeden Meter Leitung, um eine mögliche Leckage auszuschließen“, so der Bezirksmeister weiter. „Wir bitten daher alle Grundstückseigentümer um Unterstützung bei dieser wichtigen Tätigkeit.“

Hendryk Schütt und Maik Meyer von der Firma TBD aus Bernau führen die Überprüfung im Auftrag von EWE NETZ durch. Sie können jederzeit ihren Vertragsfirmenausweis vorzeigen. Für den Anschlussnehmer sind die Sicherheitsüberprüfungen kostenlos. Die Überprüfung erfolgt in einem regelmäßigen Turnus von vier Jahren. Sie ist im Regelwerk der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) vorgeschrieben.

Von MAZ-online

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