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Oberhavel Sittiche und Papageien in der Feuerwache
Lokales Oberhavel Sittiche und Papageien in der Feuerwache
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11:10 07.11.2016
Züchter Dieter Marowsky (kl. Foto) aus Gransee unternahm eine Exklusivführung mit einem jungen Besucher. Quelle: Uwe Halling
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Gransee

Einen Anflug von Ungehorsam hatte eine Spitzschwanzamadine am Wochenende in Gransee. Der kleine Vogel hatte sich bereits am Freitag beim Aufbau selbstständig gemacht und schwirrte am Sonnabend noch zur Eröffnung der Ziergeflügel- und Exotenschau in der Alten Feuerwache durch die Halle, anstatt bei seinen Artgenossen in der Voliere zu sitzen. Mehrere Züchter waren mit dem Kescher hinter dem Grünfink her. Aber der war immer einen Ticken schneller. „Irgendwann kommt der schon zurück“, war Vereinschef Jörg-Detlef Haupt zuversichtlich. „Noch ist uns keiner abhanden gekommen.“

Rund 100 Tiere und 35 verschiedene Arten präsentierten die Züchter bei ihrer traditionellen Herbstschau. Zu den besonders bewunderten Federtieren gehörten die Edelpapageien von Heiko Demuth aus Meseberg. Die prachtvolle Färbung des Gefieders blitzte selbst durch die Maschen der Voliere. Elf Züchter wirken derzeit im Verein mit. Es waren schon mal mehr. Gerade die Jugendarbeit, sagen die Mitglieder, sei schwierig. Ein 14-Jähriger habe sich zuletzt für eine Mitgliedschaft interessiert. „Mal sehen, was daraus wird“, sagte Haupt. Meistens lasse das Interesse der jungen Leute nach, sobald die Lehre oder ein anderer Lebensabschnitt beginnt. Dabei versuchen die Züchter gerade die Jugend zu begeistern. Bei den Kindern, die am Wochenende die Vögel bestaunten, klappte das schon sehr gut.

Viele Vögel waren in Gransee zu sehen. Quelle: Uwe Halling

Hans-Dieter Siegert aus Zehdenick hat auch klein angefangen – die klassische Wellensittichkarriere, sagte er. Seine Exotenwelt wuchs aber noch mal richtig, als er selbst Haus und Hof hatte. Heute kümmert er sich mit Hingabe um seine 60 Tiere. Für seine Gelbseiten-Sittiche hat er sogar einen Schlafkasten mit beheizbarer Rückwand gebastelt. „Die schlafen nicht wie die anderen auf der Stange, sondern in einem Nistkasten. Da sollen sie nicht frieren“, erklärte der Zehdenicker und musste das Interview kurz unterbrechen, weil es Interessenten für seine hübschen Kanarienvögel gab. „Geben Sie die ab?“, wollte eine Frau wissen. „Ungern“, erwiderte Siegert. Das Pärchen sei ihm wie alle seine Vögel ans Herz gewachsen. Rund 300 Euro würden beide Tiere zusammen kosten. Der Preis war der Besucherin dann doch etwas zu hoch.

Von Cindy Lüderitz

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