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Situation für Radfahrer soll sich verbessern

Radverkehrsschau in Oranienburg Situation für Radfahrer soll sich verbessern

Bei der Radverkehrsschau in Oranienburg deckten die Experten eine ganze Reihe von Schwachstellen und Gefahrenpunkten auf. Oftmals bringen schon kleinteilige und vergleichsweise kostengünstige Lösungen mehr Sicherheit für die Radler.

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Radverkehrsschau in Oranienburg.

Quelle: Stadtverwaltung

Oranienburg. Für Oranienburger Radfahrer soll es in diesem Jahr Erleichterungen im Alltag geben. Dies sei das Ergebnis der diesjährigen traditionellen Radverkehrsschau, bei der die Stadt gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises, der Polizei und dem ADFC eine Vielzahl von Schwachstellen und Gefahrenpunkten begutachtet hat, so Stadtsprecherin Susanne Zamecki. „Im Fokus standen bei der Schau per Rad am 18. Mai keine klassischen Radwege- oder Straßenumbaumaßnahmen, sondern in erster Linie kleinteilige Lösungen, die sich kurzfristig und kostengünstig umsetzen lassen und die trotzdem dazu beitragen, dass Radfahren in der Stadt noch komfortabler wird“, so die Sprecherin

Hierzu zählen fahrradfreundliche Beschilderungen, wie die „Öffnung“ von Einbahnstraßen und Sackgassen. Zu den mittlerweile 26 geöffneten Einbahnstraßen in Oranienburg, die schon jetzt von Radfahrern legal entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung befahren werden können, kommt in nächster Zeit noch der südliche Abschnitt des Luisenweges (zwischen Park- und Lilienweg) hinzu. Zusammen mit der Mittelstraße, die derzeit noch fahrradfreundlich ausgebaut wird, werden dann bis auf wenige Ausnahmen (z.B. die enge Blutgasse) nahezu alle Einbahnstraßen im Stadtgebiet für Radfahrer freigegeben sein.

Damit Ortsunkundigen signalisiert wird, dass es am Ende der Sackgasse für Radfahrer weitergeht, werden weitere alte Sackgassenschilder gegen die neue „durchlässige“ Variante ausgetauscht. Dies betrifft zum Beispiel die Straße Zum Schlosshafen oder die Rungestraße. Außerdem werden bestehende Unstimmigkeiten bei der straßenverkehrsrechtlichen Beschilderung aufgehoben. So fehlt am Ende des Radstreifens in der Willy-Brandt-Straße das Vorfahrt-Gewähren-Schild vor der Einmündung in die Lehnitzstraße, die als Landesstraße vorfahrtberechtigt ist. Im nördlichen Lindenring, der ebenfalls von Radfahrern im Zweirichtungsverkehr befahren werden darf, ist dies bereits umgesetzt. Nachträglich auf kreuzende Radfahrer muss im Einmündungsbereich des Mühlenfeldes mit der Bernauer Straße hingewiesen werden, denn Radfahrer sind hier legal im Zweirichtungsverkehr unterwegs.

Aber es werden nicht nur zusätzliche Schilder errichtet, sondern auch überflüssige entfernt. So werden in der Heidestraße die blauen Fahrradschilder abgebaut, da eine Benutzungspflicht von Radwegen in Tempo-30-Zonen nicht zur Anwendung kommt.

In der nördlichen Lehnitzstraße werden die Fahrradpiktogramme auf dem einseitig markierten Radstreifen mit einem Richtungspfeil ergänzt. Gleichzeitig werden auch auf der Kraftfahrzeugspur Fahrradsymbole aufgebracht, um zu verdeutlichen, dass Radfahrer in Fahrtrichtung Lehnitz die Fahrbahn und nicht, wie oftmals praktiziert, den linken Radstreifen zu nutzen haben.

In Lehnitz wird der nördliche Bordstein im Einmündungsbereich der Lehnitzstraße auf den Birkenwerderweg abgesenkt. An dieser Stelle hatte es bei Dunkelheit mehrere schwere Stürze von Radfahrern gegeben.

Internet: Weitere Infos unter www.oranienburg.de
> Verkehr, Bauen, Wohnen
> Fahrradfreundliche Stadt

Von MAZonline

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