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Oberhavel Skandal in Bärenfanz – Applaus!
Lokales Oberhavel Skandal in Bärenfanz – Applaus!
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13:29 17.11.2015
Große Aufregung in Bärenfanz – oder in diesem Fall auf der Bühne des Dorfkrugs. Quelle: Helga Müller-Schwartz
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Bärenklau

Der Saal tobt. Zweihundert Hände spenden Applaus. „Wer friert mir diesen Moment ein?“, fragt Claudia Schülzky, beglückt über den Tumult. Die letzte Aufführung von Paul Zoders Theaterstück, „Die Hosenknopfaffäre“, war im Dorfkrug in Bärenklau über die Bühne gegangen, die Theatersaison 2015 beendet.

Hinter der Leiterin der Theatergruppe der Dreieinigkeits-Kirchengemeinde, stehen 17 entspannt lachende Laienschauspieler und sieben Helfer für Technik und Kulissen. Das Stück spielt in der deutschen Kaiserzeit, in der preußischen Gemeinde „Bärenfanz“, aber seine moralische Aussage sei heute noch aktuell, so Claudia Schülzky. Sie bedankt sich für das Engagement der Theatergruppe, die 1998 von ihrer Vorgängerin Ute Köhler ins Leben gerufen worden war. Ziel: Die jährlichen Kirchenfeste in Vehlefanz attraktiv zu machen. Bald wurden diese Aufführungen Besuchermagnet. Es gab zusätzliche Theatertage im Bärenklauer Dorfkrug.

Die Qualitätssteigerung ist beachtlich: Kulissen, Maske, Ton, die schauspielerischen Leistungen und das Outfit wirken perfekt. Dahinter steckt viel Begeisterung, professionelles Können und stundenlanger Arbeitseinsatz zusätzlich zu den wöchentlichen Proben. Und die Jugend wächst nach. Phillip Krummrey und Simon Schülzky wurden praktisch in das Theaterleben hineingeboren. Jetzt spielen sie ihre ersten vollwertigen Rollen: Phillip als aristokratisch wirkender „Amtsmann“ und Simon, sogar mit einer Doppelrolle, als Kirchenvorsteher und aufgeregter Schreiber des Advokaten Fritz Leitner (Klaus Schülzky). Mangels Geld steckte er einen Hosenknopf in die Spendenbox für den Kaiser. Er liebt Susanne (Zora Müller-Fabian), die Tochter des Bürgermeisters, der diese Liebe verbietet. Um ihren geliebten Advokaten vor der Bloßstellung zu retten, denn der Vater verlangt schonungslose Suche nach dem „Hosenknopf-Sünder“, zettelt Susanne eine fast ehezerstörende Verwirrgeschichte an. Der Bürgermeister engagiert ausgerechnet den Advokaten zwecks Aufklärung. Susanne weiß Rat. Letztendlich wird der Schneider, der die Hosenknöpfe verarbeitet hat, zum Sündenbock gemacht, aber der Advokat rechtfertigt ihn und verhilft ihm obendrein zu einem kräftigen Geldseegen.

Jetzt beginnen für die Truppe die Proben zum Krippenspiel am vierten Adventssonntag in der Eichstädter Kirche.

Von Helga Müller-Schwartz

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