Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Skulpturen für den Platz der Maueropfer
Lokales Oberhavel Skulpturen für den Platz der Maueropfer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:20 14.08.2017
Bislang ist der Platz der Maueropfer nur grün. Ein Bürger will dort mit künstlerischen Skulpturen zum Verweilen einladen. Quelle: Foto: Marco Paetzel
Anzeige
Hennigsdorf

Zum ersten Mal durften die Hennigsdorfer in diesem Jahr Ideen für einen Bürgerhaushalt einbringen, 109 liegen im Rathaus vor. 100 000 Euro stehen für die Umsetzung bereit. Es gab pragmatische Vorschläge wie Schülerlotsen, Parkbänke oder mehr Mülleimer. Mitunter zeigten sich die Hennigsdorfer aber auch kreativ. So solle etwa der Platz der Maueropfer am Grenzturm künstlerisch gestaltete Skulpturen bekommen, auf denen man auch sitzen oder liegen kann oder auf denen Kinder spielen können – das schlägt ein Bürger vor. Dadurch solle der bislang recht trist wirkende Platz Bürger zum Verweilen einladen. Ein weiterer Vorschlag lautet, das „H“ für Hennigsdorf aus Blumen an der Kreuzung Fontanestraße/Marwitzer Straße, das im Frühling immer sichtbar sei, zu festigen. „Wenn die Blumen verblüht sind ist das H weg. Mein Vorschlag wäre, dass man das H mit Steinen legt, wie etwa in Tegel.“

Auch für den Havelplatz gibt es eine Idee, die ihn aufwerten könnte. Ein Bürger will eine Randbebauung mit schattenspendenden Bäumen, dazwischen könnten Parkbänke stehen. „Zusätzlich könnte mittig auf dem Platz entweder ein Quadrat ebenfalls aus Bäumen nebst Parkbänken stehen oder ein Pavillon mit einem Café, für das sich sicherlich ein Betreiber finden wird.“

Ein anderer Hennigsdorfer hat die Idee eingereicht, auf einer städtischen Fläche ein etwa 500 Quadratmeter großes Gehege einzuzäunen und dort einen Stall zu bauen, in dem Kinder und Jugendliche Kleintiere wie Kaninchen, Ziervögel oder Meerschweinchen halten können. „Der kleine Tiergarten würden denen, die sich mit Tieren beschäftigen möchten – dazu als Stadtbewohner aber keine tiergerechten Voraussetzungen haben -, die Möglichkeit für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung geben“, so der Bürger. Die „Junior-Farm“ solle eigenständig von den Bürgern betrieben werden. So würden auch Jugendliche lernen, Verantwortung für Lebewesen zu tragen.

Ebenfalls an die Jugend denkt ein anderer Bürger. Er will ein Jugendfreizeitzentrum mit Diskothek, etwa auf Gewerbeflächen des ehemaligen Stahlwerksgeländes. „Man könnte dort eine Bowlingbahn mit Billard integrieren und mehre Loungen, zum Chillen auch mit einem Shisha-Bereich.“

Kreativ sind auch die Vorschläge, Liegestühle auf dem Ziel-Center oder Bienenstöcke auf dem Dach des Rathauses aufzustellen. Auch eine öffentliche Boule-Bahn für die Stadt wird gewünscht, genau wie ein Bolzplatz für die Fläche hinter Edeka in Hennigsdorf-Nord oder eine Beachvolleyballanlage mit zwei bis vier Feldern auf der Rasenfläche neben der Stadtsporthalle.

Alle Vorschläge werden derzeit im Rathaus geprüft, ab Mitte August werden die Stellungnahmen zu den Vorschlägen auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht. Am 20. September wird die Stadtverordnetenversammlung die Liste der möglichen Projekte beschließen, bevor die Bürger am 7. Oktober entscheiden, welche davon umgesetzt werden. Diese Veranstaltung wird im Bürgerhaus stattfinden.

Von Marco Paetzel

Nach einem exhibitionistischem Vorfall in der S-Bahn im Februar hat die Polizei nun ein Phantombild angefertigt, mit dem der Täter gefunden werden soll.

11.08.2017
Oberhavel „Resist to Exist“ in Kremmen - Festival-Baby Silas ist wohlauf

Das war eine echte Überraschung beim Punkfestival „Resist to Exist“ in Kremmen: Eine junge Frau hat auf dem Gelände ein Baby bekommen. Inzwischen haben sich die Eltern bei der MAZ gemeldet: Allen geht es gut. Für das junge Paar hat sich das Leben nun schlagartig verändert. Den Geburtstag des kleinen Silas wollen sie jedes Jahr in Kremmen feiern.

13.08.2017

Brigitte Krause und Elfi Schwanke sind mit ihrem Altstadtstübchen in Kremmen eine echte Institution. Doch die Schwestern wollen in den Ruhestand gehen und suchen nach einem Mieter für ihre Gaststätte an der Ruppiner Straße. Doch das scheint gar nicht so einfach zu sein.

14.08.2017
Anzeige