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Oberhavel Sky Du Mont liest in Hennigsdorf
Lokales Oberhavel Sky Du Mont liest in Hennigsdorf
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08:05 17.04.2016
Sky Du Mont las aus zwei seiner Bücher. Quelle: Robert Tiesler
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Hennigsdorf

Sky Du Mont ist mit gleich zwei Büchern ins Hennigsdorfer Stadtklubhaus gekommen. „Ich hoffe, das hat man Ihnen gesagt“, meint der 68-jährige Schauspieler und Autor gleich zu Beginn seiner Lesung am Freitagabend. Der Saal war zu zwei Dritteln gefüllt. Die Frauen waren in recht großer Mehrheit.

Es ist vor allem seine schmusige Stimme, die gleich zu Beginn auffällt. Sky Du Mont hat eine auffallend schöne Stimme, der man gern zuhört.

Anfangs habe er Krimis geschrieben, erzählt er. Das habe ihn dann allerdings gelangweilt. Die Idee für ein weiteres Buch entstand durch die Teilnahme an der RTL-Show „Typisch Frau – typisch Mann“, an der er mit seiner vierten Ehefrau Mirja teilnahm. Das dortige Geplänkel ist wohl in Verlagskreisen gut angekommen. Danach erhielt Du Mont das Angebot, ein Buch zu schreiben – eine Art Mann-Frau-Konflikt-Buch. So kam es dann auch.

Launig gelesen

Seine beiden neuesten Werke heißen „Full House – Liebeserklärung an die Chaosfamilie“ und „Steh ich jetzt unter Denkmalschutz? – Älterwerden ist nichts für Spaßbremsen“. In launiger Art und Weise beschreibt Du Mont einerseits sein aufregendes Familienleben, andererseits die Last und die kleinen Zipperlein, die das Alter so mit sich bringt.

Seine Anekdoten kommen im Stadtklubhaus in Hennigsdorf gut an. „Meine Frau wollte eine größere Küche“, so las er vor. Und das, weil sich größere Küchen in größeren Wohnungen befänden. Seine Frau wollte nämlich raus aus der kleinen Wohnung. Stattdessen Haus mit Garten – und natürlich direkt danach der Nestbau. Wer Kinder wolle, müsse die Wohnung noch mal komplett umbauen – inklusive Kataloge wälzen und nach schadstofffreien Möbeln suchen. Sie: „Das ist nicht das, was wir wollen.“ Er: „Also ich finde…“ Sie: Es ist nicht das, was wir wollen!“

Schwiegermutter ist zehn Jahre jünger

Sky Du Mont nimmt sich auch gern selbst auf die Schippe – zum Beispiel, wenn er von seinen Schwiegereltern erzählt. Er hatte mit ihnen ein freundschaftliches Verhältnis. Allerdings stellte er klar: „Meine Schwiegermutter ist zehn Jahre jünger als ich.“ Und schiebt nach: „Optisch kann ich das aber nicht bestätigen.“

Später berichtet er vom Umgang der Männer mit Krankheiten. „Es sind die Mütter, die uns jahrelang betütteln, und plötzlich sollen wir schweigen, nur weil eine andere Frau in mein Leben getreten ist.“ Über den Sohn, der in die Kita kommt: „Er genießt die Zeit, und wir übrigens auch.“ Und: „Ausdrücke wie Arschloch oder Pisser gehen ihm nun fließend über die Lippen.“

Das Publikum war zufrieden. „Seine Art, sich zu geben, ist lustig“, sagte Waldtraud Masur aus Hennigsdorf. Diese lustigen Geschichten habe sie ihm nicht zugetraut. „Wir finden ihn auch gut“, sagte Rainer Ulrich, ebenfalls aus Hennigsdorf. „Ein lustiger Mensch, der auch was zu sagen hat.“ Rente Bischoff aus Hennigsdorf findet Sky Du Monts Stimme toll, und „als Schauspieler kennt man ihn ja.“ Eines aber hatte sie zu kritisieren: „Was mir nicht gefällt, sind die vielen Kraftausdrücke“, sagte sie.

Von Robert Tiesler

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