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So eine Art Gewerkschaft

25 Jahre Kreisfeuerwehrverband Oberhavel So eine Art Gewerkschaft

Er ist ein Verband mit 3216 Mitgliedern und die Interessenvertretung von 16 Feuerwehren gegenüber dem Landkreis. „So eine Art Gewerkschaft“, erklärt Jörg Wollanke. Er gehört der Feuerwehr Hohen Neuendorf, Löschzug Borgsdorf, an und spricht über den Kreisfeuerwehrverband Oberhavel. Seit 25 Jahren gibt es diesen Verband nun schon.

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Jeder Feuerwehrmann in Oberhavel kann jede Funktion in einer Wehr übernehmen, dafür sorgt der Kreisfeuerwehrverband.

Quelle: Foto: Archiv

Oberhavel. Er ist ein großer Verband mit 3216 Mitgliedern und die Interessenvertretung von 16 Feuerwehren gegenüber dem Landkreis. „So eine Art Gewerkschaft“, erklärt Jörg Wollanke. Er gehört der Feuerwehr Hohen Neuendorf, Löschzug Borgsdorf, an und spricht über den Kreisfeuerwehrverband. Wollanke ist erster Stellvertreter des Vorsitzenden Steffen Schönfeld. Ehemaliger Vorsitzender war Detlef Wilczewski, der jetzt der Alters- und Ehrenabteilung des Verbandes angehört und sich um die Jugendarbeit sowie um die Zusammenarbeit mit den polnischen Verbänden in den Partnerlandkreisen kümmert.

Alle drei Verbandsvertreter sind sich einig: Die Gründung des Kreisfeuerwehrverbandes Oberhavel vor 25 Jahren war ein sinnvoller Schritt. „Sonst müsste der Landkreis ja mit 16 Wehren und 72 Ortsfeuerwehren verhandeln.“ So könne eine anspruchsvolle Weiterbildung auf Kreisebene zentral für alle Wehren auf die Beine gestellt werden. „Das hat den Vorteil, dass jeder Geschulte jede Funktion in jeder Feuerwehr übernehmen könnte“, erklärt Steffen Schönfeld.

Und die jährlichen Kreisjugendlager – für das diesjährige in Störitzland haben sich bereits 350 Mitglieder von Jugendwehren angemeldet – wären ohne den Kreisfeuerwehrverband gar nicht organisierbar, sagt Detlef Wilczewski. Da seien ein Jahr vorher der Veranstaltungsort von Donnerstag bis Sonntag zu mieten, müssten Höhepunkte wie die Lagerolympiade vorbereitet und Gelder in Höhe von rund 33 000 Euro über Fördermittel und Sponsoren aufgetrieben werden. „Doch der Einsatz lohnt sich. Unsere Jugendlichen haben tolle Erlebnisse, das schweißt zusammen. Damit gewinnen wir unseren Nachwuchs für den aktiven Dienst“, so Wilczewski.

Der Kreisfeuerwehrverband habe keine Sorgen, die Mitgliederzahl sei stabil, freut sich Verbandsvorsitzender Steffen Schönfeld, der der Feuerwehr Birkenwerder angehört. Es gelinge seit Jahren, Kinder für die Arbeit der Feuerwehr zu interessieren. Schönfeld und Wilczewski erinnern sich, wie sie selbst zur Feuerwehr kamen. Als Jungs fanden sie es „cool“, den Feuerwehrautos mit Blaulicht auf dem Dach zu den Einsätzen hinterherzufahren. Sie wollten selbst als aktive Mitglieder mitmachen.

Deshalb nutzt der Kreisfeuerwehrverband den diesjährigen Blaulichttag am 21. Mai vor dem Schloss Oranienburg, um für die Feuerwehr zu werben. Sämtliche Rettungskräfte, die Blaulicht nutzen, werden sich präsentieren. Um 10 Uhr geht es los. Vorher findet die Festveranstaltung zum 25. Geburtstag des Kreisfeuerwehrverbandes in der Orangerie mit 230 geladenen Gästen statt. Unter ihnen Gäste aus den polnischen Partnerlandkreisen und der ehemalige Landrat und jetzige Innenminister Brandenburgs, Karl-Heinz Schröter.

Das älteste und neueste Feuerwehrfahrzeug werden übrigens beim Blaulichttag zu sehen sein: ein Löschfahrzeug, Baujahr 1948 und ein Tanklöschfahrzeug, das 9000 Liter Wasser fassen kann.

Von Marion Bergsdorf

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