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Oberhavel So feiern die Senioren
Lokales Oberhavel So feiern die Senioren
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18:17 27.06.2017
Blumen vom Ortsvorsteher für Evelyne Alber und alle, die dem Club seit 25 Jahren die Treue halten. Quelle: Foto: Enrico Kugler
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Wensickendorf

Dass sich die Wensickendorfer Senioren einfach nur zu Kaffee und Kuchen zusammenfinden, das ist eigentlich sehr ungewöhnlich. Meistens haben sie irgend etwas zu tun, machen Ausflüge oder besuchen Veranstaltungen. Doch gestern gab es einen guten Grund: der Seniorenclub feierte sein 25-jähriges Bestehen.

Da gab es an der Tafel im Garten viel zu plaudern und in alten Erinnerungen zu schwelgen. Den Anfang damit machte Evelyne Alber. Seit drei Jahren ist sie die Vorsitzende des Seniorenclubs und wird von allen nur Ev genannt. „Danke, liebe Leute, dass ihr so viele Jahre bei der Stange geblieben seid und immer wieder hierher herkommt.“ Das wichtigste sei: „Wir halten zusammen.“ Momentan zählt der Club 32 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 80,3 Jahren. „Das lag aber schon mal höher“, kam der Zwischenruf von Anita Stägemann, der stellvertretenden Vorsitzenden.

Und ein dickes Dankeschön wollten Evelyne Albel und Anita Stägemann unbedingt an Eveline Ziesmer und Ilse Mertin (v. l.) weitergeben. Quelle: Enrico Kugler

Am 10. Juni 1992 war der Club von Eveline Ziesmer gegründet worden und zwar als eingetragener Verein, dem 28 Leute angehörten. Damals nutzten die Senioren die ehemalige Bibliothek, wo jetzt die Krippenkinder der Kita ihr Reich haben. Schon ein Jahr später zählte der Verein 40 Mitglieder. Im Januar 1999 hieß es umziehen. In der alten Schule hinter der Kirche+ bekamen die Senioren einen neuen Klubraum. Aber nicht lange. Dann mussten sie schon wieder Koffer packen. Und am 7. April 1999 nahmen die Senioren ihre jetzigen Räume im ehemaligen Essenraum der Schule in Besitz. Seither herrscht dort alle 14 Tage, mittwochs ab 13.30 Uhr, reges Treiben. Im August vor drei Jahren hatte Eveline Ziesmer die Geschicke des Clubs in die Hände von Evelyne Alber und Anita Stägemann gelegt und war froh, so engagierte Nachfolger zu bekommen.

Und eines musste Ev Alber auf jeden Fall gestern loswerden. „Unsere größte Errungenschaft sind wohl die neuen Toiletten“, lachte sie. Denn als sie den Vorsitz übernahm, waren die stillen Örtchen noch neben der Küche untergebracht, nur mit einem Vorhang abgetrennt. Ortsvorsteher Heinz Ließke hatte großen Anteil daran, dass sich das endlich änderte.

Ein Blumenstraße von der Blumenfee. Quelle: Enrico Kugler

Wie es sich für ein Jubiläum gehört, kamen gestern auch viele Gäste. Zu denen gehörte Heinz Ließke, der gar nicht viele Worte machen, sondern sich dafür bedanken wollte, dass auf die Senioren von Wensickendorf bei jedem Fest im Dorf Verlass ist. Und auch diejenigen, die am weitesten vom Rentenalter entfernt sind, kamen zum Gratulieren. Die Kinder der Kita „Drehrumbum“ brachten den Senioren ein Ständchen. Auch die Bäckerei Langhoff und das Classic-Hotel spendierte etwas für die Feier. Beim Anstoßen mit einem Gläschen Sekt wünschte sich Evelyne Alber, „dass es noch ein paar Jährchen so nett weiter geht mit uns.“

Von Andrea Kathert

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