Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Sprühregen

Navigation:
Socken und Schokolade

Gestrickt für Bedürftige Socken und Schokolade

Vier Frauen treffen jede Woche in Malz, einem Ortsteil von Oranienburg, und stricken. Nicht für sich, sondern für Bedürftige. Zum dritten Mal haben sie für die Bewohner des städtischen Obdachlosenhauses gestrickte Socken, liebevoll mit Schokoladenweihnachtsmann zusammengebunden, und als Geschenke zum Fest überbracht.

Voriger Artikel
Hartung zieht erfolgreiche Bilanz
Nächster Artikel
“Grüne Berufe“ liegen voll im Trend

Kerstin Kind (l.), Bärbel Borchert und Marga Münchhoff (r.) stricken für Bedürftige.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Einfarbig oder mit Streifen am Rand _ die zehn Bewohner des Obdachlosenhauses an der Greifswalder Straße in Oranienburg erhielten am Montag besonders liebevoll hergestellte Geschenke. Pro Person zwei Paar handgestrickte Socken _ mit Schokoladenweihnachtsmann und Tannenzweig zu einem Präsent zusammengebunden.

Gestrickt worden sind die Socken von den Malzer Strickfrauen. So nennen sich die 80-jährige Lieselotte Winkler, Kerstin Kind und Marga Münchhoff und ihre Freundin Bärbel Borchert aus Tarmow in Ostprignitz-Ruppin. Lieselotte Winkler war allerdings nicht mit zur Übergabe gekommen, weil sie nicht mehr so gut zu Fuß ist. Doch gestrickt hat sie mit ebenso viel Liebe wie die anderen drei Frauen.

Seit drei Jahren treffen sich die Frauen einmal pro Woche reihum bei sich zu Hause. Dort sitzen sie in der Küche bei Kaffee oder Tee, stricken und schmieden Pläne. Zum Beispiel wem sie mit ihren gestrickten Dingen eine Freude machen könnten. Ins Leben gerufen hatte diese Strickrunde Marga Münchhoff. Sie hatte von ihrer Schwester so viel Wolle geerbt, dass sie sich sagte: „Das kann ich in 100 Jahren nicht alleine verstricken.“ Also suchte sie Mitstreiterinnen. Und für sie stand auch gleich fest, dass sie für einen guten Zweck stricken wollte. Für Obdachlose haben die Frauen jetzt das 3. Mal gestrickt. Doch sie möchten auch gerne hübsche Stricksachen zum Beispiel für Flüchtlingskinder herstellen und suchen dafür den Kontakt zur Willkommensinitiative Oranienburg.

Im städtischen Obdachlosenhaus wurden die Strickfrauen gestern von Leiterin Gabriela Trümner zum Mittagessen eingeladen. Es gab Entenkeule, Rotkohl und Klöße. Bewohner hatten selbst mit gekocht. und bedankten sich für die Geschenke. Die Strickfrauen suchen Mitstreiterinnen. Diese können sich bei Marga Münchhoff melden, 0 33 01/80 82 68.

Von Marion Bergsdorf

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg