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Oberhavel Sofagruppe für den Rathauspark
Lokales Oberhavel Sofagruppe für den Rathauspark
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23:47 26.02.2018
Das alte Rathaus von Glienicke Quelle: Enrico Kugler
Glienicke

Ob die Bienentanz-Skulptur in Hohen Neuendorf, der Pocket-Park in Berlin, die Europablume im Buschkrugpark oder Sternenwächter „Blauer Mann“ im Friedrichshain, überall stehen bereits Skulpturen des Glienicker Künstlerpaares Christine Gersch und Igor Jerschov, nur nicht in deren Wohnort in Oberhavel.

Gmeindevertreter beschließen Kunstprojekt

Das soll sich nun ändern. Auf der letzten Sitzung der Glienicker Gemeindevertreter beschlossen mit 13 Ja- und vier Nein-Stimmen sowie vier Enthaltungen, dass im Rathauspark ein Kunstprojekt des Paares für rund 35 000 Euro umgesetzt werden soll. Die entsprechenden Mittel wurden bereits in den Haushalt eingestellt. Realisiert werden soll eine Sitzgruppe aus Sofa, Tisch, Sessel und Hocker im Rosenmuster, die auch von Hochzeitspaaren für ihre Fotos genutzt werden soll. Bereits seit 25 Jahren ist das Glienicker Künstlerpaar im Bereich Kunst am Bau tätig, hat schon in vielen Schulen und für Spielplätze nutzbare Skulpturen geschaffen.

Bürger werden nicht beteiligt

Die Sofagruppe aus Beton werde mit Kupfer beschichtet und mit einem Blütenmosaik beschichtet. Der Tisch soll zudem eine Schachtbrett erhalten, so dass auch die Mitarbeiter des Rathauses die Sofagruppe für ihre Mittagspause nutzen können. Abgelehnt wurde ein Vorschlag der Grünen, die sich eine Umsetzung eines Glienicker Themas gewünscht hatten, ebenso wie der Vorschlag von Thomas Bennühr (Piraten), der für das Projekt die Bürger befragen wollte. Man könne so mit der Kunst bleibende Erinnerungen schaffen, lobte Peter Kimmel (CDU). „Die Zeit ist reif; es ist überfällig, ein Kunstprojekt mit Frau Gersch im Ort zu haben“, betonte Ulrich Strempel (CDU).

Standort am Dorfteich wurde abgelehnt

Diskussionen gab es jedoch noch um eine mögliche Standortalternative am Dorfteich. Diese wurde jedoch deutlich abgelehnt, weil wegen der Untergrundbeschaffenheit die Kosten für das Projekt deutlich höher ausfallen würden. Doch man schloss nicht aus, dort möglicherweise in Zukunft Kunst installieren zu wollen.

Von Ulrike Gawande

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