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Oberhavel Sommernachtsparty
Lokales Oberhavel Sommernachtsparty
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00:28 12.08.2015
Entspannte Stimmung im Oranienburger Schlossgarten.
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Oranienburg

Die Schlossparknacht in Oranienburg hat 2015 einen neuen Besucherrekord aufgestellt: 8500 Gäste – damit 700 mehr als 2014 – strömten am Samstagabend in den festlich illuminierten Park. Die letzten Besucher kamen um kurz vor Mitternacht, um live das beeindruckende Feuerwerk mit Musikuntermalung und Lasershow zu erleben.

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Gottesanbeterin Mantis und Mistkäfer Pille erfreuten die Besucher bei der Schlossparknacht 2015 in Oranienburg.

Damit wird die Schlossparknacht immer mehr zu kleinen, aber ernsthaften Konkurrent zur Schlössernacht in Potsdam. „Toll, dass sich die Veranstaltung so gut etabliert hat“, freut sich deshalb Familie Schleicher aus Oberkrämer. Das sei gut für Oranienburg, besonders weil so Kultur in die Stadt käme, findet Steffi Schleicher. Früher seien sie gerne zur Schlössernacht nach Potsdam gefahren, aber hier in Oranienburg sei es eindeutig schöner, die Wege kürzer und weniger Menschen unterwegs. Das bestätigt auch Peter Röhnert aus Velten, der als Baron von Stauffenberg mit weiteren adligen Freunden seiner Barock-Rokoko-Gruppe durch den Park flaniert. „In Potsdam kommen wir selten vom Brunnen weg, da man uns ständig fotografieren will“, erzählt er. Hier in Oranienburg könnten sie sogar das musikalische Rahmenprogramm genießen. Er verrät außerdem, dass ihm eindeutig das hiesige Feuerwerk besser gefiele, da es mit Musik untermalt sei.

Gab es im vergangenen Jahr noch Klagen über das Gastronomieangebot, blieben zur Schlossparknacht 2015 kaum Wünsche offen. Von Gegrilltem, über Fisch, Crêpes, Cocktails, Eis und ungarischen Lángos war für alle kulinarischen Geschmacksrichtungen etwas dabei. Selten bildeten sich riesige Schlangen vor den Buden, die zwischen den Bühnen im Dreiseithof, dem alten Park und der Orangerie aufgebaut waren.

reichhaltiges kulinarisches Angebot Quelle: Ulrike Gawande

Schon lange bevor die Dämmerung an diesem lauen Sommertag, an dem ein kühler Wind für angenehme Erfrischung sorgte, einsetzte, waren die ersten Besucher gekommen. Darunter viele Familien. Während die Eltern auf den Liegestühlen oder den mitgebrachten Picknickdecken entspannten, eroberten die jüngsten Besucher die Spiellandschaft und tobten auf der Hüpfburg. Viele Kinder bastelten außerdem lustige Geister-Laternen, die abends zum vermutlich ersten Laternenumzug des Jahres, begleitet von den Jazzklängen der „The Marching Saints“ aus Rostock, ausgeführt wurden.

Jazzmusik der „The Marching Saints“ aus Rostock Quelle: Ulrike Gawande

Aber auch manch Erwachsener entdeckte seine Spielfreude wieder. So wie zwei ältere Besucherinnen, die sich bei den XXL-Holzgartenspielen von Jürgen Hohwaldt aus Borgsdorf, ein packendes Mühle-Duell lieferten. „Das habe ich zuletzt als Kind beim Camping gespielt“, erinnert sich die eine der Damen wehmütig.

Spielzeit Quelle: Ulrike Gawande

Beim Gang durch den Park begleitete die Besucher die glitzernde Gottesanbeterin Mantis auf ihren Stelzen. Gefolgt von Mistkäfer Pille, der stets schnatterte und murmelte, während er seine Mistkugel vor sich herrollte Auf den Parkbühnen sorgten die Darbietungen des Bauchredners Mike Maverick & Mr.George ebenso für Belustigung beim Publikum, wie die Verwandlungsküste von Angeliques Kavalier, der in der einen Sekunde noch als Karl Lagerfeld überzeugte, um dann mit wenigen Handgriffen an Hut und Umhang zum Torero oder Baby zu werden.

Als schließlich die Sonne hinter den Bäumen verschwand, begann die Stunde der Fotografen. Überall wurden Stative ausgeklappt und die Motive ins Visier genommen. So blieben noch nicht einmal die Pärchen, die es sich im Himmelbett des Traum-Gartenzimmers gemütlich gemacht hatten, ungestört.

Gartenzimmer Traum Quelle: Ulrike Gawande

Stimmungsvolle Lichter wiesen den Besuchern den Weg durch die Nacht. Man konnte aber auch nach Gehör gehen: So blieben zwar viele Stühle bei den Auftritten der Pop-Coverband „Playground“ im Dreiseithof unbesetzt, aber mit dem Film-Klassiker „Ghostbusters“ gaben die Musiker zwei unheimlichen Stelzenriesen mit blitzenden Augen und riesigen Händen den passenden Song mit auf den Weg, der von unzähligem erschreckten, meist weiblichem, Kreischen gesäumt wurde.

Flötenklänge aus den Anden Quelle: Ulrike Gawande

Mischte sich jedoch in die Flötenmusik aus den Anden, die nahe des Gartenzimmers Illusion erklang, zunehmend „Money, Money“ oder „Dancing Queen“, wusste der Besucher, dass er sich auf dem richtigen Weg zur Orangerie-Bühne befand. Dort feierten mehr als zweitausend Menschen mit der Abba-Revivalband „A4u“ eine riesige Abba-Party. Es war der musikalische Höhepunkt des Festes. Die Besucher tanzten und sangen mit, bis kurz vor Mitternacht, pünktlich zum fulminanten Feuerwerk, auch der wirklich letzte Platz besetzt war.

Von Ulrike Gawande

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