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Sommerreise führte in den Jugendklub Wasserwerk Kommunikative Zone

Bis Dienstag tourten die beiden jugendpolitischen Sprecher Thomas Günther, SPD-Landtagsfraktion, und Gerrit Große, Landtagsfraktion Die Linke, innerhalb ihrer kleinen Sommertour durch die Jugendclubs in Oberhavel. Die Idee dazu fiel vor einiger Zeit innerhalb des Arbeitskreises. Der Hohen Neuendorfer Jugendklub Wasserwerk war ihre letzte Etappe.

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Beim Kickern: Inka Grossmann-Reetz und Thomas Günther. Grossmann-Reetz gewann 2:1.

Quelle: foto: Juliane Weser

Hohen Neuendorf. Bis Dienstag tourten die beiden jugendpolitischen Sprecher Thomas Günther, SPD-Landtagsfraktion, und Gerrit Große, Landtagsfraktion Die Linke, innerhalb ihrer kleinen Sommertour durch die Jugendclubs in Oberhavel. Die Idee dazu fiel vor einiger Zeit innerhalb des Arbeitskreises: „Die Sommertour ermöglicht ein Kennenlernen der unterschiedlichen Jugendclubs und der Freizeitangebote“, erklärt die Koordinatorin des Kreisjugendringes Oberhavel, Ursula Lohmann-Nentwich. Gestern Mittag stand der Besuch des Kinder- und Jugendzentrums Wasserwerk Alep in Hohen Neuendorf auf dem Programm. Thomas Günther wurde zudem von Inka Grossmann-Reetz (SPD) und Stefanie Rose (Linke) begleitet. Gerrit Große war terminlich verhindert.

Die Begegnungsstätte in Hohen Neuendorf, untergebracht im alten Wasserwerk der Stadt, zählt zu den größten Jugendclubs der Region mit zahlreichen Räumen. Die Leiterin des Jugendclubs, Simone Regenberg, führte durch die Räumlichkeiten. Betreut werden durchschnittlich am Tag rund 30 Kinder und Jugendliche: „Bei uns wollen die Kinder nicht Kinder genannt werden. Deshalb unterteilen wir in „U15“ und „Ü15“ Jugendliche. Die Jüngeren werden bis 18.30 Uhr betreut. Die Älteren dürfen länger bleiben bis 20 Uhr. „Bis 18.30 Uhr benehmen sich die Größeren, danach wird etwas andere Musik gespielt und das Vokabular verändert sich ebenfalls“, sagt Simone Regenberg. Das Freizeitangebot des Jugendzentrums ist umfangreich und vielseitig. Im großen Saal steht eine große Bar, die vor einigen Jahren von den Jugendlichen selbst gebaut wurde. Außerdem können die Ü15-Jugendlichen Billard, Dart und mit dem Kicker spielen. Ein Fitnessraum sowie ein Werkstatt können ebenfalls genutzt werde. Im oberen Bereich stehen den Kindern Computer und ein Kreativraum zur Verfügung. Draußen befindet sich eine kleine Ruhezone zum Entspannen mit Tischen und Bänken. Gleich daneben versorgt ein gepflegter Garten die Jugendlichen mit Obst und Gemüse. „Unser Projekt heißt ernten und essen. Immer freitags kochen wir gemeinsam mit denen, die Lust darauf haben.“ Hinzu kommen immer wieder Projekte zu Musik, Sport oder anderen Themen.

Das Konzept des Jugendclubs ist es Kindern und Jugendlichen einen Ort für soziale Kontakte und Raum für Begegnungen und Kommunikation zu geben, so die Leiterin. „Unser Ansatz ist es den Jugendlichen zu helfen und zu unterstützen. Gleichzeitig aber zur Selbstständigkeit zu erziehen.“ Thomas Günther resümierte zum Ende der Sommertour, dass er die Bedeutung der Jugendarbeit noch mehr zu schätzen weiß. Die Bedingungen im Hohen Neuendorfer Kinder- und Jugendzentrum fand er geradezu ideal: „Die Mitarbeiter sind motiviert, die Freizeitangebote sind organisiert und vielseitig und die Räumlichkeiten werden ideal genutzt.“

Von Juliane Weser

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