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Sommerspiele in Himmelpfort

Klostergeflüster mit Feuerreiter Sommerspiele in Himmelpfort

Mit einem neuen Konzept wartet in diesem Jahr das Himmelpforter Klostergeflüster auf. An zwei Tagen wird Besuchern im Weihnachtsmanndorf viel Geschichte, Theater und Märchenhaftes geboten. Das Wandertheater Cocolorus Budenzauber, sonst für Regie und Unterhaltung zuständig, ist diesmal nicht dabei.

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Kostümprobe: Helene und Anken im Mönchskostüm.

Quelle: Uwe Halling

Himmelpfort. Mehr als 20 Mönchskutten haben Matthias Paul und seine Frau für das Klostergeflüster am Wochenende in Himmelpfort selbst genäht. Die historischen Mäntel können Kinder überstreifen und dann im Kostüm der Historie und den Aktionen rund um die Klosterruine nachspüren. „So sind sie mit dem Ort verbunden“, sagt der Hauptorganisator und Chef vom Weihnachtshaus. Gemeinsam mit seinem Team, Einheimischen und Künstlern hat der das überregional bekannte Sommerfest im Erholungsort gänzlich überarbeitet.

Neues Klostergeflüster

Der Name „Neues Klostergeflüster“ ist Programm. Das Wandertheater Cocolorus Budenzauber, sonst für Regie und Unterhaltung zuständig, ist diesmal nicht dabei. „Wir sind mit diesem Partner gut gefahren, auch wenn es ein paar kritische Stimmen gab“, sagt Matthias Paul. Das neue Fest sei eine Himmelpforter Produktion, die das Dorf und seine Geschichte mehr in den Fokus rückt.

Erstmals ist der Fürstenberger Kaffenkahn miteingebunden. Das Traditionsschiff wird an der Klosterwiese anlegen und von dort stündlich zu Rundfahrten aufbrechen. An Bord taucht Märchenerzähler Astor Ytella mit den Passagieren ein in die Zeit der Zisterziensermönche sowie der Himmelpforter Schiffer- und Adelsfamilien. „Pfarrer Erich Köhler war uns bei der Stoffsammlung eine große Hilfe. Er hat einen enormen Fundus an Wissen“, sagt Paul. Gemeinsam mit dem Historiker wurden Geschichten und Geschichtliches zusammengetragen. Bekannte Sagen aus der Region sind am Samstagabend auch bei einer Aufführung in der Kirche zu hören. Gemeinsam mit dem langjährigen Keimzeit-Saxophonisten Ralf Benschu spielen Oliver Kube und Jens Goldhardt „Den Feuerreiter“. Das Duo Obscurum aus Dresden wird beide Tage mit Musik und einem Flammenspiel am See bereichern.

Klosterruine ist Spielort

Auch die Klosterruine ist Spielort. In dem alten Gemäuer gibt Joachim Thomas ein Improvisationskonzert und lässt die Orgel „crossover tanzen“. Zu den Neuheiten gehört ein „Audiowalk“ über das Klostergelände, ein Theaterspaziergang zum Mithören. Ähnlich wie bei einer Museumsführung erhalten die Besucher Kopfhörer und verfolgen darüber Geschichten aus Himmelpfort und solche über das Kloster. An 13 Stationen spielen Einheimische und Künstler dazu historische Szenen nach. „Den Audiowalk werden wir wahrscheinlich übernehmen und künftig auch für Urlauber anbieten“, so Paul. Die Idee dazu entstand gemeinsam mit dem Theaterpädagogen Oliver Kube, der schon mehrfach in Himmelpfort aufgetreten ist.

Aus dem Programm

Das Klostergeflüster findet am Sonnabend, 18. Juli, und Sonntag, 19. Juli, jeweils ab 10 Uhr statt.

Neben Tanz , Theater, Kaffenkahn-Fahrt und Feuerreiter-Konzert (19 Uhr) gibt es auf dem Klosterplatz ein buntes Markttreiben.

Das Flammenspiel am See beginnt am Sonnabend um 21 Uhr, danach gregorianisches Nachtgebet in der Kirche.

Für Sonntag zu 14 Uhr ist zusätzlich ein Konzert mit den Spielleuten „Erdenmut“ geplant.

„Wir wollen mit dem Klostergeflüster ein großes, intensives Fest bereiten“, sagt Matthias Paul, der damit auch Mut zum Risiko zeigt. „Wir sind mit sehr viel Idealismus dabei und versuchen, etwas Tolles auf die Beine zu stellen.“

Von Cindy Lüderitz

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