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Sozialplan für Laurent-Mitarbeiter

Werksschließung in Oranienburg Sozialplan für Laurent-Mitarbeiter

180 Mitarbeiter verlieren bei der Laurent Reifen GmbH in Oranienburg ihren Job. Das Werk wird komplett geschlossen (MAZ berichtete). Jetzt haben sich der Betriebsrat und die Geschäftsführung des Reifenrunderneuerungswerkes auf einen Sozialplan verständigt.

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Pneu Laurent in Oranienburg wird geschlossen.

Quelle: Kugler

Oranienburg. Die Geschäftsführung der Laurent Reifen GmbH und der Betriebsrat haben sich jetzt auf einen Sozialplan für die rund 180 Mitarbeiter geeinigt. Im November 2015 hatte das Unternehmen angekündigt, die Produktion in Oranienburg auf Grund der schlechten Marktlage im Laufe des Jahres 2016 nach und nach einzustellen.

„Der Sozialplan regelt, mit welchen Möglichkeiten das Unternehmen die Mitarbeiter bei der Neuorientierung unterstützt und wirtschaftliche Nachteile ausgleicht“, so die Geschäftsführung . Die Angebote würden von einem Wechsel in ein Michelin-Werk bis hin zu Abfindungsangeboten reichen.Es sei auch möglich, in eine Transfergesellschaft zu wechseln oder sich über ein professionelles Coaching weiter zu qualifizieren und so seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Geschäftsführer Markus Lamb: „Wir sind erleichtert, dass wir mit unserem Sozialpartner eine Lösung gefunden haben, die es uns erlaubt, die Mitarbeiter so individuell und so gut wie möglich zu unterstützen. Unser Ziel ist, dass alle einen neuen Arbeitsplatz finden.“

Gewerkschaftssekretär Simon Dicke von der IG Bergbau, Chemie, Energie erklärte, dass der Sozialplan nur möglich geworden sei, weil das Unternehmen einen Betriebsrat habe und viele Mitarbeiter gewerkschaftlich organisiert seien.

Hintergrund für den schleppenden Absatz des Reifenwerks und die Schließung sind laut Geschäftsführung der kontinuierliche und deutliche Nachfragerückgang auf dem europäischen Nutzfahrzeugreifenmarkt und damit auch für einige Marken der Runderneuerung. Zum anderen steige der Import von Neuware aus Fernost kontinuierlich an. Für den Runderneuerungsmarkt bedeute dies: Er ist von 2007 bis 2014 um 20 Prozent zurückgegangen und in den ersten fünf Monaten des Jahres 2015 um weitere zwölf Prozent.

Von MAZonline

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