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Spargelhof war voller Oldtimer

Kremmen Spargelhof war voller Oldtimer

Der Spargelhof in Kremmen verwandelte sich am Sonntag in einen Oldtimerhof. Rund 200 alte Autos und etwa 50 historische Motorräder sind auf dem Gelände ausgestellt worden. Der Oldtimerclub Oberhavel und der Käferclub Oranienburg hatten zum zweiten Mal zu dem Treffen geladen.

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Eine große VW-Käfer-Parade erwartete die Besucher des Kremmener Spargelhofes. Der Käferclub Oranienburg und der Oldtimerclub Oberhavel luden zum Treffen ein.

Quelle: Robert Roeske

Kremmen. Der Spargelhof in Kremmen verwandelte sich am Sonntag in einen Oldtimerhof. Rund 200 alte Autos und etwa 50 historische Motorräder sind auf dem Gelände ausgestellt worden. Der Oldtimerclub Oberhavel und der Käferclub Oranienburg hatten zum zweiten Mal zu dem Treffen geladen. Es kamen nicht nur die Vertreter der beiden Clubs, sondern auch Autofreunde aus ganz Brandenburg und Berlin. „Wir sind zufrieden“, sagte Falk Bernikas, der Chef des Oldtimerclubs in Oberhavel. „Die Mischung ist auch schön bunt, da sind Autos bei, die man sonst nicht sieht.“

Auch ein Cabrio-Kabinenroller war zu bestaunen

Auch ein Cabrio-Kabinenroller war zu bestaunen

Quelle: Robert Roeske

Es war so voll auf dem Spargelhof, dass die Oldtimerleute zwischendurch kurz mit anpacken mussten, als es darum ging, noch ein paar Sitzbänke aufzustellen. Auch in Sachen Versorgung gab es zeitweise einen Engpass. „Es sind mehr Leute als erwartet gekommen, und das Wetter war auch ganz anders als erwartet“, sagte Beate Gebauer, die Chefin für die Öffentlichkeitsarbeit auf dem Spargelhof. „Ansonsten sind wir aber auch total begeistert, das Konzept ist voll aufgegangen.“

Das Interesse war groß

Das Interesse war groß.

Quelle: Robert Roeske

Es waren sehr viele Automarken bei dem Treffen vertreten. Von Mercedes, Golf, Opel Kadett, VW Käfer, Audis, Ford-Modelle, Armee-Jeeps, Skodas bis zum Wartburg war alles dabei. Ein Hingucker war ein Dixi, Baujahr 1939. Gerald Birkenhofer aus Charlottenau war mit seinem Trabant beim Treffen vertreten. „Den habe ich seit zwei Jahren“, erzählte er. „Ich fand ihn schön, es ist ein kleines, freundliches Auto, das sich einfach fährt.“ Es hat allerdings nicht den Original-Trabant-Motor, sondern den eines Wartburgs. „Der hat 50 PS und ist auch ein Zweitakt-Motor“, erklärte Gerald Birkenhofer. Natürlich klingt das Auto somit auch anders, als man es von einem Trabant erwarten würde. „Da gucken sich oft erst mal viele Leute um, wenn sie das hören.“ Inzwischen hat der Trabi einen Tüv, „und jetzt kann ich offiziell damit fahren.“

Vom Golf bis zum Wartburg

Vom Golf bis zum Wartburg.

Quelle: Robert Roeske

Der Trabant gehörte zu den vielen Autos, die von den Besuchern bestaunt worden ist. „Die Autos sehen schön aus“, sagte Ricardo Gruhn aus Hennigsdorf. „Den Armee-Jeep fand ich besonders toll.“ Nico Häusler aus Hohenbruch fand es reizvoll, dass so viele verschiedene Autos aus verschiedenen Generationen auf dem Spargelhof zu sehen waren. „Wenn so etwas stattfindet, dann sehe ich mir das gerne an.“Joachim Lingnau aus Schwante war besonders von den Käfern fasziniert – er fuhr selbst 25 Jahre verschiedene VW Käfer. „Das macht Spaß, die sich anzugucken“, sagte er am Sonntag.

Korso durch das Scheunenviertel

Korso durch das Scheunenviertel.

Quelle: privat

Am Nachmittag fuhren die Oldtimer dann einmal durch das Scheunenviertel – als Abschluss des Treffens und des dort stattfindenden Erntefestes.

Von Robert Tiesler

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