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Spende aus Österreich für Zideka-Projekt

Hennigsdorf Spende aus Österreich für Zideka-Projekt

In 22 Länder hatte Österreichische Lebensrettungsgesellschaft (ÖLRG) bislang gespendet, Deutschland war nie darunter. Nun bekommt die Pur 250 Euro von den Österreichern für ihr Zirkusprojekt. Dafür hatte der Hennigsdorfer „Mützenmann“ Andreas Skala gesorgt, der der ÖLRG angehört.

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Pur-Mann Steffen Leber (l.) bekam am Freitag von Andreas Skala die Spende.

Quelle: Foto: Marco Paetzel

Hennigsdorf. Es ist die erste Spende überhaupt, die von der Österreichischen Lebensrettungsgesellschaft (ÖLRG) nach Deutschland fließt. Am Freitagmorgen überreichte Andreas Skala, Berliner Landesleiter der Gesellschaft, Pur-Mann Steffen Leber 250 Euro in bar für das Kinderzirkus-Projekt „Zideka“. „Die ÖLRG hat bislang in 22 Ländern gespendet, Deutschland war bislang nie dabei“, so Skala, der den Hennigsdorfern besser als Weltrekordhalter im Mützensammeln bekannt ist.

Als ÖLRG-Mitglied machte sich der „Mützenmann“ dafür stark, dass Spenden auch mal nach Hennigsdorf fließen. Er suchte vor einigen Wochen das Gespräch mit Bürgermeister Andreas Schulz, über den zuständigen Fachdienst im Rathaus landete Skala schließlich bei der gemeinnützigen Pur-Gesellschaft. Das Kinderzirkus-Projekt sei ideal für die kleine Spende, weil es Kindern, auch aus sozial schwachen Familien, schöne Ferien ermögliche. Auch Skalas Tochter Annika unterstütze den Zideka regelmäßig am Kaffeestand. „Sie hat am Ende entschieden, dass wir dieses Projekt unterstützen“, erklärte der Mützenmann, der auch seinen stellvertretenden Landesleiter Burkhard Klose mitgebracht hatte.

Steffen Leber, Koordinator für Kinder- und Jugendprojekte, kann jeden Euro für den Zideka gut gebrauchen. 2015 hatte ein Sommersturm beide Zirkuszelte zerfetzt, sie seien mittlerweile erneuert worden. Doch Dinge wie Einräder, Kugeln oder Rollen, mit denen die Kinder ihr Gleichgewicht trainieren, müssten immer mal neu angeschafft werden. „Deshalb freuen wir uns auch über jeden weiteren Spender“, so Steffen Leber.

Gespendet hatte zuletzt auch der neue Hennigsdorfer Bürgermeister Thomas Günther. Zu seinem 50. Geburtstag im August stellte er auf seinen Gabentisch Spendendosen, dabei kamen insgesamt 500 Euro für das Zideka-Projekt zusammen.

Von Marco Paetzel

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