Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeschauer

Navigation:
Spenden für das Frauenhaus

Oranienburg Spenden für das Frauenhaus

Eine Spende über 250 Euro überreichte die SPD-Landtagsabgeordnete Inka Gossmann-Reetz am Donnerstag an Sozialpädagogin Kerstin Rusch vom Märkischen Sozialverein. Das Geld ist für das Frauenhaus gedacht, wo zu letzt unter anderem ein Herd ersetzt werden musste. Weitere Spenden würden benötigt, sagt Rusch.

Voriger Artikel
Polizeiüberblick: Seriendieb im Baumarkt
Nächster Artikel
Velten holt 27 Sterne, doch Hennigsdorf jubelt

Sendenübergabe von Inka Gossmann-Reetz an Sozialpädagogin Kerstin Rusch vom Märkischen Sozialverein (v.l.).

Quelle: Helge Treichel

Oranienburg. Eine Spende über 250 Euro überreichte die SPD-Landtagsabgeordnete Inka Gossmann-Reetz am Donnerstag an Sozialpädagogin Kerstin Rusch vom Märkischen Sozialverein (MSV e.V.). Das Geld ist für das Frauenhaus gedacht, wo zu letzt unter anderem ein Herd ersetzt werden musste. Gut 2000 Euro kamen bislang zusammen. Weitere Spenden würden benötigt, sagt Rusch. Neben Bargeld würden vor allem Kinder- und Damenfahrräder benötigt. Wer helfen möchte, findet Kontakt unter geschaeftsstelle@msvev.de.

Hinsichtlich des Frauenhauses war der Märkische Sozialverein als Träger zum Jahresende etwas in Bedrängnis geraten, sagt Geschäftsführerin Gabriela Wolff. 2017 gab es lange gar keine Spenden für die Einrichtung mit Frauenberatung – anders als in den Vorjahren. Als das Problem mit dem Herd publik wurde, war die Bereitschaft jedoch groß: Ein Ehepaar aus Hohen Neuendorf übernahm die Summe dafür (1200 Euro). Die Spenden summierten sich seitdem auf rund 2050 Euro, weitere Spendenzusagen gebe es.

Inka Gossmann-Reetz beteiligt sich mit 250 Euro. „Ich werde dieses Jahr keine Weihnachtskarten verschicken“, sagt sie. Allein das Porto hätte 180 bis 190 Euro umfasst. „Den Rest hab ich draufgelegt.“ Als Mitglied des Polizeibeirates der Direktion Nord erkundigte sie sich gleich nach der Zusammenarbeit mit der Polizei. Denn wie sie bei Streifenfahrten erleben konnte, sei gerade an Freitagen häusliche Gewalt ein zentrales Thema. Die Beamten gingen inzwischen sehr sensibel mit dem Thema um, würden im Zweifelsfall auch mal Wohnungsverweisungen aussprechen oder die Betreuungsmöglichkeiten in Oberhavel anbieten. Dieses sehr positive Echo wolle sie in den Beirat mitnehmen, so Gossmann-Reetz.

Ein Änderungsantrag der Linken im Kreistag, dem Frauenhaus Oranienburg 10 000 Euro aus den Rücklagen für Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten bereitzustellen, fand unmittelbar vor dem Beschluss des Haushaltes 2018 in der jüngsten Kreistagssitzung keine Mehrheit. Der Antrag wurde mit 15:25 Stimmen abgelehnt, bei drei Enthaltungen.

Von Helge Treichel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg