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Oberhavel Spezialeinsatz nach Ölspur in Birkenwerder
Lokales Oberhavel Spezialeinsatz nach Ölspur in Birkenwerder
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15:50 29.01.2018
Mit zahlreichen Fahrzeugen und Kameraden rückte die Feuerwehr am Montagvormittag in Birkenwerder an. Quelle: Privat
Birkenwerder

Aufregung verursachte eine mehrere hundert Meter lange Ölspur auf der Straße „An der Autobahn“ am Montagmorgen in Birkenwerder.

Ein Bürger hatte die Polizei um 8.10 Uhr über „Schlieren auf der Fahrbahn, bei denen es sich um Öl oder Diesel handeln könnte“, informiert, wie die Polizei berichtet. Die Verunreinigung erstreckte sich auf einer Länge von etwa 300 Metern. Dabei lief die Flüssigkeit zum Teil auch in einen Abwassergulli ab. Die Polizei rief die Feuerwehr zu Hilfe, die wiederum eine Spezialreinigungsfirma anforderte, um die Ölspur zu beseitigen. Wie die Polizeibeamten feststellten, erstreckte sich die Spur bis hin zu einer nahe gelegenen Tankstelle, wo schließlich auch der Ausgangspunkt der Verschmutzung vermutet wurde.

Ölspur bereits seit Sonntagabend auf der Straße

Während Beamte der Polizei und die Kameraden der Feuerwehr vor Ort die Situation erörterten, stieß ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes dazu, und teilte den Rettungskräften mit, dass am Morgen im Ordnungsamt der Gemeinde eine Email mit der Information zu der Verschmutzung eingegangen sei. Der Bürger teilte zudem mit, dass sich die Ölspuren bereits seit Sonntagabend im Straßenbereich befänden.

Der Verursacher für die Verschmutzung konnte nicht ausfindig gemacht werden, auch eine Sichtung der Videoaufnahmen der nahe gelegenen Tankstelle brachte kein Ergebnis. Die Polizei beendete ihren Einsatz vor Ort um 10.12 Uhr, während die Beseitigung der Ölspur durch die Kameraden der Feuerwehr noch andauerte. Nach erstem Erkenntnisstand wird es durch die Polizei aufgrund fehlender Tatverdächtiger keine weiteren Ermittlungen geben.

Kosten im vierstelligen Bereich möglich

Kann der Verursacher der Verschmutzung nicht mehr festgestellt werden, wird die Allgemeinheit für die Kosten der Beseitigung aufkommen müssen, erklärte ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes gegenüber der MAZ. Diese könnte sich aufgrund des Einsatzes der benötigten Spezialfirma bis hin zu einem vierstelligen Betrag erstrecken.

Erst vor drei Wochen war es nahe der Tankstelle in der Straße „An der Autobahn“ zu einer Havarie gekommen, als ein 24-Jähriger 60 Liter falsch getanktes Benzin in einen Regenwasserkanal entsorgt hatte und zwischenzeitlich sogar die Gefahr einer Explosion bestand (MAZ berichtete).

Fotogalerie zur Havarie um falsch entsorgtes Benzin in Birkenwerder am 8. Januar 2018

Nachdem ein Fahrzeugführer in Birkenwerder (Oberhavel) seinen Pkw mit falschem Benzin betankt hatte, entleerte er seinen Tag wenig später nahe der Tankstelle in einen Regenwasserabfluss vor Ort. Anwohner beobachteten das Treiben und alarmierten die Polizei, die stellte den Täter vor Ort und löste gleichzeitig einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Durch das in den Regenwasserkanal eingeleitete Benzin bestand zwischenzeitlich die Gefahr einer Explosion. Etwa 35 Anwohner sowie die Tankstelle mussten evakuiert werden. Die Feuerwehr war bis zum Abend damit beschäftigt, das Benzingemisch aus der Abwasseranlage zu entfernen.

Von Nadine Bieneck

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