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Spielareal am Bötzower Platz komplett

Oranienburg Spielareal am Bötzower Platz komplett

Stadt gibt letztes Spielgerät in zwei Wochen frei. Und hat rund 180 000 Euro investiert. Anwohnerin beklagt, dass das Spielangebot für die ganz Kleinen zu gering sei.

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Die Wassermatschanlage dürfte im Sommer der Renner sein.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Im Moment herrscht wahrlich kein Spielplatzwetter. Auch am Bötzower Platz ist er verwaist. Nach dem Neubau der Woba-Häuser ist das gesamte Terrain neu gestaltet worden. Rund um den See befinden sich Spielanlagen. Ein letztes Spielgerät ist noch eingezäunt. Die Aufstellung veranlasste Anwohnerin Anne Breunig, sich am Lesertelefon zu melden: „Vom neuen Gerüst bin ich enttäuscht. Denn für die Kleinsten sind diese Angebote nicht nutzbar, selbst für die mittelgroßen nicht. Für unsere Mini-Fraktion bleibt nur die Wippe und eine kleine Drehscheibe. Wir sind hier viele junge Leute, 26 Familien manchmal draußen im Sommer und mit vielen ganz kleinen Kindern.“ Sie selbst hat zwei im Alter von zwei und vier Jahren. „Man hätte uns fragen können“, findet sie.

Die Gestaltung des Bötzower Platzes hatte im November 2013 mit der Teichentschlammung und Uferbefestigung begonnen. Die Arbeiten an den Grünanlagen erfolgten zwischen Mai 2014 und August 2015, so Kerstin Gloede vom Tiefbauamt der Stadt. Dazu gehörten auch die Sport- und Spielbereiche, der Bau des Stegs über den Teich, der Bau von Wegen, Treppen, Mauern und Beeten.

Auf dem Bötzower Platz entstanden insgesamt ein Bolzplatz aus Kunststoff, eine Fläche mit Balltrichter und eine Wassermatschanlage. „Dabei wurden einige Spielgeräte vor den Bauarbeiten sichergestellt und später wieder aufgebaut, wie das kleine Drehkarussell und die Hochwippe. Der Kletterelefant aus Holz und die Kletterkombi mit Rutsche und die Doppelschaukel im Sandspielbereich verblieben vor Ort und wurden durch neue Angebote, wie die „Spielkiste“ und das Podestes mit einer Kullerrampe ergänzt, so Kerstin Goede.

Bei einer der regelmäßigen Kontrollen der Geräte wurde festgestellt, dass an der verbliebenen Doppelschaukel wie auch an der Kletterkombination mit Rutsche Pilze das Holz zersetzen. Deshalb wurde die Doppelschaukel kurzfristig für 2130 Euro ersetzt und auch eine neue „Sandbaustelle“ für 6750 Euro in diesem Jahr angeschafft. „Beides wird in 14 Tagen, nach der Abnahme und dem Aushärten des Betons freigegeben.“

Die Ausstattung des Platzes mit Sport- und Spielanlagen für summa summarum 180 000 Euro ist nun komplett, mit 50 000 Euro schlug dabei allein der „geräuscharme Ballfangzaun“ zu Buche.

Vor Beginn der Arbeiten „hat es zusammen mit der Woba einen Vorstellungstermin für die Gesamtmaßnahme gegeben“, erinnert Kerstin Gloede. Hier konnte jeder Hinweise oder Anregungen vorbringen. Zudem seien Mitarbeiter der Stadt in ständigem Kontakt mit den Nutzern der Spielanlagen. „Auch bei der Auswahl der Spielanlagen für die Grünfläche Bötzower Platz sind Anregungen aus der Bevölkerung eingeflossen“, so Kerstin Gloede vom Tiefbauamt. Als besonders geeignet für die Kleinsten ab drei Jahren seien der Sandspielbereich mit der integrierten Kullerrampe, ebenso der Wasserspielplatz, die vielen Wiesen im Areal und die neue „Sandbaustelle“.

Von Heike Bergt

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