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Spielplatz für Generationen

Hohen Neuendorf Spielplatz für Generationen

Die Bauarbeiten für den Hohen Neuendorfer „Kistenplatz“ haben begonnen. Wo derzeit ein sandiges, eingezäuntes Baufeld zu sehen ist, soll im nächsten Jahr ein Mehrgenerationenplatz mit BMX-Elementen, Grünflächen und hoher Aufenthaltsqualität entstehen.

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Kai-Uwe John mit dem Plan für die Platzgestaltung.

Quelle: Stadtverwaltung

Hohen Neuendorf. Die Bauarbeiten für den Hohen Neuendorfer „Kistenplatz“, das Gelände zwischen Berliner Straße, Marienetta-Jirkowsky-Kreisverkehr und dem Hainweg, haben begonnen. Wo derzeit ein sandiges, eingezäuntes Baufeld zu sehen ist, soll im nächsten Jahr ein Mehrgenerationenplatz mit BMX-Elementen, Grünflächen und erhöhter Aufenthaltsqualität entstehen.

Auf Grund der Lage zwischen Bundesstraße und S-Bahntrasse eignet sich der zukünftige Mehrgenerationenplatz weniger für die jüngsten Nutzer, dafür umso mehr für Jugendliche ab 12 Jahren. So entstand auch die Idee, hier bauliche Elemente aufzustellen, die Jugendliche für Kunststücke mit dem BMX-Rad nutzen können. „Für die Anordnung der Elemente zueinander hatten die in die Planung involvierten Jugendlichen ganz konkrete Vorstellungen“, berichtet der zuständige Projektleiter Kai-Uwe John vom Bauamt. „Das hatte Hand und Fuß, was die sich ausgedacht haben, so dass es eins zu eins umgesetzt werden kann.“ Auch legale Graffiti-Wände wird es geben.

Beobachtet werden könnten die Jugendlichen bei ihren sportlichen und künstlerischen Aktivitäten von den Bewohnern der benachbarten Seniorenresidenz. Denn der Mehrgenerationenplatz berücksichtigt ebenso auch die ältere Zielgruppe – in Form von Motorik- und Bewegungselementen und einer Boule-Bahn.

Die Hälfte der Fläche wird begrünt

Rund die Hälfte des 4000 Quadratmeter großen Grundstückes bleibt unbebaut und wird begrünt, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Grün wird auch die natürliche Begrenzung des Platzes durch Hecken und Sträucher. Zwei Zugänge von der Berliner Straße, zwei vom Kreisverkehr und drei vom Hainweg bestimmen die Wegeführung des Platzes.

Die Jugend wird in die Planungen einbezogen

Das kleine Häuschen auf dem Grundstück, die frühere Gasreglerstation, ist zur Nutzung als Fahrradwerkstatt vorgesehen. Auch hier sollen die Jugendlichen um Jugendsozialarbeiter Andreas Witt in die Gestaltung und weitere Planung einbezogen werden.

Inklusive Planungs-, Gutachten- und Vermessungskosten sind für den neuen Mehrgenerationenplatz rund 550 000 Euro veranschlagt.

„In der Hoffnung, dass die Witterung mitspielt, könnte der Platz im April 2017 fertig gestellt werden“, skizziert Kai-Uwe John die Zeitschiene. Eine Voraussetzung dafür ist, dass der Gefrierpunkt bei den bevorstehenden Asphaltierungsarbeiten nicht unterschritten wird. Für die Asphaltierung des angrenzenden Abschnitts des Hainwegs ab Ende November müssen Fußgänger und Radfahrer für circa drei bis vier Wochen einen Umweg über die Berliner Straße einplanen.

Von MAZ-online

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