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Oberhavel Sportabzeichen und Willkommenssportfest
Lokales Oberhavel Sportabzeichen und Willkommenssportfest
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12:30 14.10.2016
Schweißtreibend: Seilspringen als Bestandteil des Sportabzeichens. Quelle: UWE HALLING
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Gransee

Da werden selbst die ach so erwachsenen Teenies nochmal richtig Kind. Man stelle ihnen ein Trampolin hin oder eine Hopseburg – und schon verausgaben sie sich, bis der Schweiß auf der Stirn steht; gickern inklusive. Am Dienstag war das so in der Dreifeldhalle von Gransee, als der Kreissportbund Oberhavel zum Sportabzeichentag und zum Willkommenssportfest gerufen hatte.

Mädchen und Jungen der Werner-von-Siemens-Schule Gransee und dem Strittmattergymnasium Gransee sprangen, hüpften, fuhren, stießen im Zwei-Stunden-Takt um die Wette; erst die „Siemensianer“, dann „Strittmatters“. Etwa 300 Schüler sammelten Punkte für das Sportabzeichen. Das schlechte Wetter vermasselte den Organisatoren aber ein wenig die Tour. „Wir mussten in die Halle gehen“, so Matthias Senger, Geschäftsführer des Kreissportbundes Oberhavel. Wegen des Regens wurden die Sport- und Spaßwettbewerbe von draußen nach drinnen verlegt. Somit konnten von den in Gransee sechs möglichen Disziplinen nur drei absolviert werden: Standweitsprung, Seilspringen und Kugelstoßen. Der 800-Meter-Lauf und der Sprint müssen im Sportunterricht nachgeholt werden. Und Schwimmen läuft zudem separat.

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Sportabzeichen für Schulen und Willkommenssportfest

Etwa ein Drittel erkämpft sich das Sportabzeichen

Die Erfahrungswerte besagen, „dass nur etwa 30 Prozent das Sportabzeichen schaffen“, so Maximilian Schmidt vom Landessportbund. Er ist zuständig für das Sportabzeichen. In Gransee setzte sich dieser Trend in etwa fort, auch wenn die abschließenden Ergebnisse noch nicht vorliegen können.

Eingeladen waren auch Behinderte aus Gransee. „Wir haben den Tag genutzt, um Verständnis für Behinderte zu wecken“, sagte der Vorsitzende des Kreissportbundes Oberhavel, Frank Müller. Die Schüler durften sich dazu in einen Rollstuhl setzen und einen kleinen Parcours abfahren. Die 13-jährige Maria Krüger von der Siemensschule hat’s probiert: „Es war ein bisschen turbulent und schwer, weil man nicht weiß, wie man sich bewegen soll. Aber es hat Spaß gemacht. Ich kann jetzt ein wenig nachvollziehen, was ein Behinderter nicht kann.“

Weitere Angebote soll es geben

In die Hose ging die Idee, den Tag zu einem Willkommenssportfest auszudehnen. Flüchtlingskinder aus Fürstenberg und Zehdenick sollten mit dem Bus abgeholt werden. Trotz Zusagen stieg aber niemand in den Bus ein. Die Granseer Flüchtlingskinder erschienen aber am Nachmittag in der Halle. „Etwa 20 bis 30 Mädchen und Jungen beschäftigten sich noch an den Geräten“, so Matthias Senger. Insgesamt stufte er den Tag als gelungen ein, „auch wenn immer noch mehr möglich ist“. Eine weitere Veranstaltung dieser Art – in jedem Fall aber mit der Abnahme des Sportabzeichens – soll es möglichst noch in diesem Jahr im Südkreis geben. „Prinzipiell würden wir auch in andere Orte gehen“, so Frank Müller. Auch da wird dann wieder Schweiß von Teenies fließen.

Von Stefan Blumberg

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